Umschaltimpuls bei analog Tafos...

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Umschaltimpuls bei analog Tafos...

Beitrag von Fenek am Mi 23 Jul 2014 - 0:30

Hallo Alle zusammen...

Hier mal eine Analog-Frage. Bei den Märklin-Trafos muß man ja nach ganz links drehen, um den Umschaltimpuls auszulösen. Was ist aber der Unterschied zwischen der Stromart des normalen Regelbereiches - also den Bereich, wo ich die Lok schneller oder langsamer fahren lassen kann - und dem Bereich, wo ich die Fahrtrichtung umschalten kann?

Jetzt nicht sagen: im Regelbereich regelt man von 0 bis auf 16 Volt... und der Umschaltimpuls hat bei älteren Trafos 25 Volt, bei den neuen Weissen nur 22 Volt...

Und... ja... einen Märklin-Trafo kaufen wäre einfacher... aber ich möchte einen analogen Fahrregler selber bauen... für eine Teststrecke. So zum probieren... nach Inspektion...
Ich weis... ich schon wieder mit meinen Ideen...

Ich möchte wissen, warum man die Fahrtrichtung mit 22/25 Volt umschalten kann, ohne das die Lok abgeht wie 'n "Zäpfchen"... sie aber bis 16 Volt normal gefahren werden kann...
Könnte man sowas mit einem 18 Volt Trafo selber bauen? Ich meine... Fahren bis - sagen wir mal - max. 12 Volt, aber umschalten mit 18 Volt? Wie sieht die dazu gehörige Schaltung aus?

LG

Jürgen





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Re: Umschaltimpuls bei analog Tafos...

Beitrag von juerje am Mi 23 Jul 2014 - 12:50

Hallo Jürgen,

nein das geht nicht.
Mit 18V schaltet keine Lok um.
Wäre auch Blödsinn, denn dann würden die Loks bei Verwendung eines älteren 220V Trafos schon im höheren Regelbereich umschalten, weil der in die 18V Nähe kommt.
Es müssen mind 22V sein.

Das Nicht-Losrasen bei Umschaltung liegt am Umschalter selber.
Der zieht erst ab einer gewissen Spannung an und trennt während des Umschaltens den Motorstrom ab,
sodas dieser keine Spannung erhält.
Bei ganz alten Umschaltern rast die Lok allerdings los, weil deren Umschalter diese Funktion noch nicht hatte.
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Re: Umschaltimpuls bei analog Tafos...

Beitrag von Fenek am Mi 23 Jul 2014 - 15:18

Hallo Jürgen.

Aso... habe es verstanden. Doch nicht SO kompliziert... Danke für Deine Erklärung...

Also lieber nicht selber bauen...

LG

Jürgen


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Re: Umschaltimpuls bei analog Tafos...

Beitrag von Folkwang am Mi 23 Jul 2014 - 19:28

Wir haben einen alten Schienenbus, der genau dies tut.
Aus dem hier gelesenen schließe ich, daß der Umschalter ausgewechselt werden muß, um das "Lossausen" zu vermeiden.
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Re: Umschaltimpuls bei analog Tafos...

Beitrag von juerje am Mi 23 Jul 2014 - 20:02

Hallo Uwe,

nicht unbedingt.
Vielleicht ist nur die Schaltschiebefeder ausgeleiert. Dann diese ersetzen.
Oder etwas mehr Spannung auf die Feder bringen.
Das kannst Du leicht mit einem kleinen Schraubendreher an dem kleinen Befestigungsarm der Feder.
Aber bitte ganz vorsichtig biegen.
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Späte Antwort zum selbstgebauten Fahrregler mit 24 V-Impuls

Beitrag von KaHaBe am Di 10 Feb 2015 - 14:14

Mahlzeit, Jürgen,

Du willst also einen Fahrregler selber bauen. Ich gehe mal davon aus, dass Du dazu Grundkenntnisse hast.

Dann sollte es vielleicht kein Problem sein, dem 12 V-Fahrregler einen Umschaltimpuls von 24 V hinzuzufügen.
Das erreicht man mit einer Siebkette von 2 Kondensatoren. Die ergibt dann eine Spannungsverdoppelung.
Beschreibungen zum Schaltungsaufbau findest Du z. B. in den Elektrotechnikbänden des alba-Verlages, Düssel-
dorf, in den Serien zur Modellbahnpraxis.

Bei meiner alten Märklinbahn, die ich zum Schluß mit Gleichstrom betrieb, da war ich über das Zweizugsystem
mittels einfacher Diodenschaltung drauf gekommen - die guten alten Allstrommotoren -, funktionierte das vor
vierzig Jahren problemlos. Die Umschalter der alten Loks haben Spulenrelaisschaltung.

Wie das bei neuen Teilen, z. B. mit elektronischem Umschalter, funktioniert, entzieht sich allerdings meinen
praktischen Kenntnissen. Da ist also vielleicht (oder gewiss) Vorsicht geboten.

Bei mir haben Loks die 30xx-Artikelnummer, oder sind vor 1957 hergestellt. Pure Nostalgie also. Sonst hätte ich
auch bei der M o d e l l bahn bleiben können.

Liebe Grüße

Klaus Hinrich
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Re: Umschaltimpuls bei analog Tafos...

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