Züge der Urzeit

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Züge der Urzeit

Beitrag von adlerdampf am Do 28 Sep 2017 - 16:00

Hallo miteinander,

heute mal Züge von Bachmann aus den Anfängen der Eisenbahn. Alle Züge sind ab Werk nicht mehr lieferbar, jedoch gibt es noch das eine oder andere Ersatzteil neu. Die Züge selbst findet man noch bei ebay & Co, teilweise auch als komplette Startpackung mit Gleisen.




ein Preußenzug




die DeWitt Clinton (USA)




die John Bull (USA)





der Adler (Bayern)





und zum Schluß die Saxonia (Sachsen)
Hier kann man schön sehen, zu welchen Leistungen in der Bedruckung man in der DDR fähig war.

Gruß Karsten
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Re: Züge der Urzeit

Beitrag von Streckenbauer am Do 28 Sep 2017 - 17:04

Hallo,
den Adler hab ich schon leif in Koblenz Lützel beim DB Fest gesehen.
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Re: Züge der Urzeit

Beitrag von juerje am Fr 29 Sep 2017 - 10:16

Moin Karsten,

wunderbar, diese Züglein aus der Urzeit Bravo
Haben die alle auch einen Antrieb?
Ein echtes Unikum ist ja die John Bull mit ihrer kuriosen Vorlaufachse. Schön ist anders, aber damals musste halt noch viel experimentiert werden.
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Re: Züge der Urzeit

Beitrag von adlerdampf am Fr 29 Sep 2017 - 12:39

Hallo Jürgen,

ja, alle Züge sind mit Antrieb, und dass macht die Züge auch noch zusätzlich so schnuggelig.
Beim Preußenzug ist der in der Lok, bei der DeWitt und beim John Bull im Tender.
Der Adlerzug hat den Antrieb im ersten Wagen und die Saxonia im Gepäckwagen.

Gruß Karsten
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Re: Züge der Urzeit

Beitrag von Fenek am Fr 29 Sep 2017 - 14:49

Hallo Alle zusammen...

Hier nur ein paar Infos zu den Loks... also den Originalloks... Will damit keinen ärgern... auch nicht "klugscheißen"...

zur "John Bull"... Die Lok war eigentlich eine kleine, zweiachsige Maschine britischer Herkunft. Bei Probefahrten bemerkte man, das sie in Kurven zum entgleisen neigte. Ist auch nicht verwunderlich, wenn man den damaligen "Gleisbau" in den Staaten zu Grunde legt. Damit die Lok nun eine bessere Kurvenlaufeigenschaft bekam, baute man kurzerhand eine in einem Holzgestell gelagerte Vorlaufachse vorne an die Lok. Das man damit auch gleich den ersten "Cowcatcher" genannten Schienenräumer - der die Gleise von allerlei Ästen oder verendeten Getier befreien konnte - an einer Lok baute, war auch gleich eine weitere Neuerung und Verbesserung.
Zum Preussenzug... Die Lok ist eine, auf der amerikanischen "Norris", basierende Konstruktion.
Zu "DeWitt Clinton"... amerikanische Konstruktion mit liegendem Kessel... keine besonders gute Maschine, die bei der zweiten Fahrt schon kaputt ging. Die Wagons waren umgebaute, auf Eisenbahnrädern gestellte Kutschen.
Hier leider nicht vorhanden... "The best friend of Carleston". Einfache, zweiachsige Lok mit Stehkessel. Sie war zwar nicht schnell, war aber dennoch besser als die "DeWitt Clinton". Die "The best friend of Carleston" zog einfache, zweiachsige Wagons, deren "Wände" nur aus einem, mit Segeltuch bespanntem Gestell, bestanden.
Der "Adler"... britische Maschine des Types "Patentee". Hier hatten nur die Vor- und die Nachlaufachsen Spurkränze. Da die Lok in einem Rahmen - der steif war - gebaut wurde, hatte die Treibachse in der Mitte keine Spurkränze, weil die Lok sonst nicht kurvengängig gewesen wäre. Anstelle der Spurkränze hatte die Treibachse breitere Radreifen, damit die Traktion auch in den Kurven gewährleistet war.
Zur "Saxonia"... eine der ersten, wenn nicht sogar die erste, deutsche Lokkonstruktion.

"Klugscheißermodus" aus... der eigentlich nie an war...
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Re: Züge der Urzeit

Beitrag von Andreas Pohl am Sa 30 Sep 2017 - 19:02

Hallo zusammen,
sehr schöne Züge, wie ich finde. Soll man gar nicht glauben, dass die Industrie so viele Varianten aus dieser Pionierzeit realisiert hat.

Freundliche Grüße

Andreas Very Happy
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Re: Züge der Urzeit

Beitrag von Fenek am So 1 Okt 2017 - 12:12

Hallo Alle zusammen...

Es gab da mal noch mehr...

Die "Locomotion" und die "Rocket" - weis da leider nicht mehr die Hersteller, waren aber wohl britische Hersteller - nebst passenden Zügen. Die zweiachsige Lok "Puffing Billy", die, weil sie in Realität zu schwer war und dauernd die Schienen unter ihrem Gewicht zerbrachen, in eine vierachsige Lok umgebaut wurde.
Dann gab es mal noch die Lokomotiven "Der Münchner" und die Lok "Drache" nebst passenden Zügen. Leider waren es nur Kleinserien...
Dann gab es mal - wohl leider auch nur Kleinserie - die französische Crampton Lok Nr80 "Le Continent"... und nicht zu vergessen die Modelle der schweizerischen "Spanischbrötli-Bahn" (Trix/Märklin) mit der Lok "Limmat"

Wer es etwas "neuer" haben möchte... die 1B Loks von Märklin und Trix in H0... wobei einiger dieser Länderbahnloks auch diese größeren, birnenförmigen Schornsteine hatten... die für Torf-befeuerte Loks typisch waren.

Was immer gerne vergessen wird... Loks der Schmalspurbahnen. Es gab auch mal das Modell der Lok No 7 der Vitznau-Rigi-Bahn. Eine etwas seltsam anmutende Tenderlok mit Stehkessel. Soweit ich informiert bin, ist die Originallok immer noch vorhanden und betriebsbereit.

So, ich glaube, ich habe Euch nun genug zugetextet...
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