Märklin 3125 roter Pfeil Revision

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Märklin 3125 roter Pfeil Revision

Beitrag von koef2 am Sa 28 Okt 2017 - 16:35

Hallo,

nachdem Ihr aus beruflichen Gründen und auch aufgrund meiner anderen Hobbies länger nichts von mir gehört habt, hier eine kleine Revision zum roten Pfeil von Märklin 3125.

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Ansicht 1

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Ansicht 2

Der Gleichtsrommotor treib über eine Kardanwelle das Getrieb an. Das Getriebe saß fest aufgrund verharzter Öle und Fette.

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Unterseite

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Getriebe/Treibachsen

Hier die Kunststoffplatte abklipsen. Ist nur gesteckt. Aber vorsichtig, bitte.

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Stromaufnahme

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Innenleben

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Motor und Kardanwelle mit Getriebedrehgestell

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Seitenansicht Drehgestell mit Getriebe

Nun auf der Seite der abgeklipsten Abdeckung die Schraube lösen (1 oder 2?). Oder war es doch von oben her? Ist schon ein paar Tage her, sorry.
Vorsichtig Drehgetell herausnehmen, dabei von Unten Gegenhalten und oben die Kunstoffwelle herausnehmen und weglegen.

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Herausgenommenes Drehgestell

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Ansicht auf Motor mit Kunststoffhaltebügel

Die 2 Kabel an der großen Platine stellen die Spannungsversorgung des Motor dar. Bitte Ablöten.

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1 Abgelötetes Kabel Motorantrieb von Platine

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Motor mit abgelöteten Kabeln des Antriebs, aber noch Kabelverbindung zur Glühbirne an Motorseite zwischen Kondensator vorhanden.

Kabelverbindung zur Glübirne ablöten. Über dei Anschlüsse des Motros ist ein Kondensator verlötet. Daran befinden sich auch die Anschlüsse zur Glühbirne.

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Komplett abgelöteter Motor

Da das Getriebe sich nicht bewegte habe ich diesen GLEICHSPANNUNGSMOTOR bis max. 12 V an einer regelbaren Gleichspannungsquelle (Labornetzteil oder Mobatrafo von Gleichstrombahnen mit Voltmeter) angeschlossen. Langsam auf max. 10 bis 12 V drehen. Er drehte sich schon bei 4 bis 5V. Das war schon mal sehr gut.

Die Glühbirnen vertragen auch nur max. 12 V Gleichspannung.

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Motortest mit max 12 V Gleichspannung

Da das Getriebe verfettet war und sich nicht bewegte, habe ich es aufgrund von Empfehlungen aus diesem und anderen Foren 24 h in SR24 eingelegt und dabei auch das Getriebe vorsichtig weiter gedreht. Das geht mit den Fingen an der Kardanwellenaufnahme. Oder dort einen Schraubendreher sclitzform reinstecken und vorsichtig drehen. An den Rädern kann das saubere Getriebe nur schwer gedreht werden. Die Übersetzung durch die vielen Zahräder und die Zahnschnecke führt dazu, dass es sich von den Radachsen her schwierig drehen lässt. Von der Kardanwellenaufnahme her ist es leicht zu drehen.

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Einlegen des Getriebes in SR24 im Glasbehältnis

Nach dem Einlegen in SR24 und Sauberkeitscheck, habe ich das Getriebe noch einen Tag an der Luft liegen lassen. Dabei ist es schön abgetrocknet. Dann habe ich es mit Mobaöl vorsichtig geölt und mit Feinfett - z. B. Mechatronikerfett für pneumatische Anlagen - leicht gefettet. Der Motor wird aufgeschraubt mit dem Kunststoffbügel. Vorher noch etwas Öl an die Achsaufnahmen des Motors direkt um Kunststoffgehäuse geben.

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Einbau Motor

Getriebedrehgestell von unten eingesteckt und dann mit der JKardanwelle zum Motor hin gefummelt, dass es ordentlich liegt. Ggfs. muss die Kardanaufnahme am Motor etwas in die Rrichtige Richtung gedreht werden.
Getriebe festschrauben und Abdeckung aufklipsen.

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Getriebedrehgestell wieder mit Deckel zugeklipst

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Stromaufnahme mit Drehgestell lässt sich einfach drehen

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Probfahrt auf Moba

Und Maschine läuft wieder erste Sahne. Radachsen etwas ölen, bitte.

Auch wenn ich mich wiederhole: Motor und Glühbirnen werden mit 12 V Gleichspannung betrieben!!!

Alle Akticvitäten wie immer auf eigene Verantwortung und eigene Rechnung. Als Anfänger würde ich nicht mit dem roten Pfeil anfangen, sondern eine andere Lok zerlegen.

Viele Grüße
Kai
Koef2
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