Kummerkasten DHG500 (3078)

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Beitrag von Folkwang am Mo 15 Okt 2018 - 21:56

Am Sonntagnachmittag wollte ich an einer alten DHG500 Wartungsarbeiten durchführen - das ist dabei rausgekommen:

Zunächst wurden die Räder mit Ohrenreinigerstäbchen und Isopropanol gut gereinigt. Festsitzendere Verschmutzungen im Bereich der Spurkränze wurden mit einem Zahnstocher entfernt. Danach nochmal Isopropanol und die Räder waren fast blitzblank.
Die Testgleise waren durch Behandlung mit 1000er Schmiergel und anschließenden abreiben der Schienenoberkante mit Isopropanol ebenfalls in einem sehr guten Zustand.

Der Umschalter machte Probleme. Es kam zu dem sogenannten "Bocksprung", bei dem die kleine Lok auch schon mal 20cm oder
weiter wegsauste. Durch gefühlvolles Dehnen der Feder des Umschalters war das Anrucken beim Schaltvorgang auf nur noch ungefähr 5mm zurückgegangen und lag damit in einem für mich vertretbaren Bereich. Danach fuhr die Lok eigentlich schon recht gut.

Aber ich wollte das gute Stück optimieren und so sollten auch die Kontaktflächen des Umschalters gereinigt werden. Also habe ich den Umschalter durch lösen der einzigen Befestigungschraube ausgebaut und mittels eines Glasfaserradierer die Kontakte, die schwarz waren, ebenfalls blitzblank gemacht. Anschließend noch ein ganz klein wenig Kontaktspray über die Kontakte - ich wollte es ja 100%ig haben.
Doch oh Schreck - beim Ausbau des Umschalters waren die beiden 0,2mmØ Kupferlackdrähte, die zur Motorspule führen,
abgebrochen.
Jetzt kamen also auch noch Lötarbeiten hinzu. Den Umschalter vor Augen überlegte ich, wie ich die kommende Lötarbeit durchführen könnte. Von meinen drei Lötkolben, Geräten in 30Watt, 15Watt und 8Watt Ausführung, habe ich mich für den 15Watt Lötkolben mit einer Lötspitze entschieden. Die schwarze Kabelisolierung des nur 0,2mm Motorspulenlackdrahtes ließen sich doch wahrhaftig mit meiner Abisolierzange und gutem Zureden entfernen. Das Wiederanlöten der beiden Drähte war nicht ganz einfach, hat aber endlich doch funktioniert. Die Lok wieder auf das Gleis und mir schien es, daß sich die Fahreigenschaften nochmals verbessert hätten.
Uff - geschafft dachte ich - jetzt geht es ans wieder zusammenbauen, was sich jedoch als schwierig gestaltete, weil die "UKW-Drossel" ein richtiges Aufsetzen des Gehäuses verhinderte. Nachdem ich das Gehäuse zwei weitere Male Abgenommen und wieder Aufgesetzt hatte, dabei die UKW-Drossel oberhalb des Umschalters positioniert hatte, waren die beiden Motorspulendrähte wieder abgebrochen.

Also wieder den 15Watt Lötkolben genommen und versucht die Drähte wieder anzulöten. In Stress und Hektik war mir nicht bewußt, daß die beiden Lötfahnen oben am Umschalter auf Kunststoffmaterial befestigt sind und so habe ich durch zu langes Erhitzen mit dem 15Watt Lötkolben das Umschalteroberteil so verformt, daß die Umschaltmechanik nicht mehr gängig ist. Sad

Kummerkasten  DHG500 (3078) P1080114_mit-Markierungen
Der rote Pfeil zeigt auf die Lötfahne, deren Trägermaterial durch Hitzeeinwirkung deformiert wurde. Im roten Kreis ist die störende "UKW-Drossel".

Der jetzt defekte Umschalter dürfte kaum noch zu retten sein. Ein elektronischer Umschalter erschein mir zu teuer für meine alte
DHG500, die ich vor Jahrzehnten von einem Wühltisch für 5 Mark mitgenommen hatte. Vielleicht finde ich bei eBay einen Ersatzumschalter ...

Bei diesem Wartungsarbeiten am Umschalter habe ich einiges gelernt:
1. am Umschalter darf nur mit der 8Watt Lötnadel gearbeitet werden!
2. der Kupferlackdraht der Motorspule ist nicht oxidiert - er sieht nur so aus.
Vor dem Löten muß der Lack abgekratzt werden!
3. die "UKW-Drossel" stört im Gehäuse erheblich.

Nachtrag: am Montagabend war ich mutig und habe mit einer Spitzzange den Umschalter einigermaßen wieder zurechtgebogen,
insofern das bei Kunststoffteilen überhaupt möglich ist. Die "UKW-Drossel" habe ich herausgetrennt und zur Seite gelegt. Mit meiner 8 Watt Lötnadel habe ich alle Drähte und Litzen angelötet. Die Lok fährt jetzt wieder ganz gut. Nur das Umschalten in eine der Richtungen funktioniert bedingt durch den beschädigten Umschalter nicht so gut.

Fazit:
Wenns mal irgendwo ganz billige elektronischer Umschalter gibt, möchte ich einen davon haben  Very Happy .
Auch wenn Märklinloks robust sind, so sind sie im Bereich der alten Umschalter sehr empfindlich.
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Beitrag von Analog-Fritze am Di 16 Okt 2018 - 3:23

Moin Uwe,

ja, mit dem Umschalter sollte man vorsichtig sein, besonders, wenn man da was löten will.

Normalerweise muß diese UKW-Drossel passen. Hat ja vorher auch gepasst, und passt auch in anderen Loks dieser Art.
Wenn es Dir total a.d.S. - geht......dann lass sie einfach weg.
Kommt nur darauf an, wo und wie Du wohnst. Falls Du Eigentum (Haus) hast, beeinträchtigt es eigendlich nur Dein eigenes Fernsehbild, bzw. Radio.
Obwohl ich auch 2 Loks ohne Drossel habe, und während die fuhren habe ich meine Frau gefragt, ob es im Fernsehen stören würde. Sie sagte, sie hätte nichts gemerkt.
Zudem habe ich auch keinerlei Entstörer an den Anschlußgleisen verbaut.

Daher wage ich mal zu sagen: So schlimm ist es nicht, wenn die Entstördrossel fehlt.

Betr. : Umschalter

hier:
https://www.ebay.de/itm/Marklin-Umschalter-f-3034-3036-3060-3063-usw-kabel-nach-vorne/223186907514?hash=item33f6f9f17a:g:RocAAOSwTw5blt-L:rk:3🇵🇫0

oder hier:
https://www.ebay.de/itm/Marklin-Umschalter-f-3000-3078-3003-3005-3060-3034-3036-3062-usw/312262962547?hash=item48b452ad73:g:iHoAAOSwM~RbmBmD:rk:8🇵🇫0

Oder eben auf Börsen, oder gut sortiertem Gebrauchthandel.
Nur - billiger sind sie dort meist auch nicht.

Andere Möglichkeit: total billige "Schrott-Lok" zum Ausschlachten bei E-Bay.
Ist egal welche, die Umschalter passen meist immer.
Als Suchbegriff gebe ich immer "Märklin Bastler defekt" ein.
Manchmal hat man Glück und findet eine Lok für ne Euro, oder so. Meist fallen da auch noch einige zusätzliche Teile ab.
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Beitrag von M Gleis Fan am Mo 29 Okt 2018 - 11:18

Hallo Uwe
danke für deinen Bericht. Es ist immer schön, wenn man es etwas über Loks und deren Reperaturen lernen kann.
Ich habe auch ein paar Modelle dieser Lok und weiß jetzt worauf ich achten muss :-)
Gruß Arno
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Beitrag von Andreas Pohl am Mi 31 Okt 2018 - 16:58

Hallo zusammen,
bei diese Fällen werden die Umschalter entsorgt und gegen einen günstigen Delta Decoder getauscht. Es geht auch der Andy von Uhlenbrock, ist aber teurer. Damit ist dann die Lok universell analog und mit Umstellen auch digital einsetzbar. Will man es super machen, so kauft man einen 60941 HLA Umbausatz (Motor) und ein Lopi oder das Umbauset 60760 mit HLA damit geht die analog/ digital Umstellung automatisch.

Freundliche Grüße

Andreas
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Beitrag von 103 109-5 am Mi 31 Okt 2018 - 19:38

Andreas Pohl schrieb:Hallo zusammen,
bei diese Fällen werden die Umschalter entsorgt und gegen einen günstigen Delta Decoder getauscht. Es geht auch der Andy von Uhlenbrock, ist aber teurer. Damit ist dann die Lok universell analog und mit Umstellen auch digital einsetzbar. Will man es super machen, so kauft man einen 60941 HLA Umbausatz (Motor) und ein Lopi oder das Umbauset 60760 mit HLA damit geht die analog/ digital Umstellung automatisch.

Freundliche Grüße

Andreas
Hallo,
diese DHG 500 benötigt den Umbausatz 60943 für den kleinen Scheibenkollektormotor.Somit passt auch nicht der Motor aus 60760.
Mit HLA und Märklin mLD/3 oder ESU Lopi 4 /Lopi 4 M4 fährt die alte DHG 500 absolut perfekt.
Nach dem Umbau ist sie dann genauso teuer wie eine aktuelle Märklin 36501, die laut Katalog 2018/2019 und Märklin Seite jetzt mit einem mfx Decoder ausgestattet ist
https://www.maerklin.de/de/produkte/details/article/36501/
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Beitrag von Andreas Pohl am Mi 31 Okt 2018 - 19:47

Hallo Tobias,
da hast Recht mit dem Umbausatz 60943. Der Vorschlag mit den HLAs war als eine Alternative gemeint, am günstigsten kommt man mit einem gebrauchten Delta Decoder davon.

Freundliche Grüße

Andreas Very Happy
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Beitrag von Folkwang am Fr 2 Nov 2018 - 9:30

Hallo Andreas, hallo Tobias,
"Andy von Uhlenbrock", 60941 HLA Umbausatz und "Lopi" sind für mich zunächst einmal nur Böhmische Dörfer. Die Entwicklung der digitalisierung der Wechselstromloks von Märklin ist an mir gänzlich vorbeigegangen. In den 70er Jahren bin ich wegen der bekannten schlechten Fahreigenschaften der Märklinloks wie Umschalten, Langsamfahren, Geräuschkulisse, dieses Knattern und Mergeln, zu Roco und Fleischmann gewechselt. Gerne erinnere ich mich noch daran wie ich mittels einer 1,5 Volt Mignonbatterie eine Fleischmann BR50 lautlos und gleichmäßig über die Gleise fahren ließ - über das Umschalten der Fahrrichtung bei den Gleichstromloks braucht man ja nicht zu reden. Inzwischen sind viele Jahrzehnte vergangen und auch digitale Märklinloks können sich leise und manierlich bewegen, weisen auch passable Langsamfahreigenschaften auf und lassen sich umschalten ohne den nächsten Prellbock zu zerdeppern bzw. Züge im Bogen aus dem Gleis zu werfen.

Delta Decoder - was machen so eine DHG500 eigentlich alles wenn ein solcher Delta Decoder eingebaut ist?
Tobias schrieb:Mit HLA und Märklin mLD/3 oder ESU Lopi 4 /Lopi 4 M4 fährt die alte DHG 500 absolut perfekt.
Nach dem Umbau ist sie dann genauso teuer wie eine aktuelle Märklin 36501, die laut Katalog 2018/2019 und Märklin Seite jetzt mit einem mfx Decoder ausgestattet ist
Gut mich darüber informiert zu haben, damit ich erst gar nicht versuche meine DHG500 durch Umbauten dahin zu bringen.
An einen Einbau eines gebrauchten Delta Decoder würde ich mich aber heranwagen, wenn dadurch ausreichende Verbesserungen entstehen würden.
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Beitrag von Andreas Pohl am Fr 2 Nov 2018 - 10:06

Hallo Uwe,
erst einmal sollte geklärt werden ob Du analog oder digital Deine Anlage betreibst. Solltest Du analog fahren, wird sich mit dem Decoder lediglich das Umschalten verbessern, da reicht aber auch eine Umschaltelektronik aus den 80gern.
Eine Lok mit Delta Decoder kann eigentlich nur zusätzlich mit digital angesprochen werden. Die Fahreigenschaften verbessern sich m. M. nicht. Das Licht geht auch nur mit Fahrspannung an.
Setzt Du Digital ein, so würde ich keinen Delta kaufen, sondern auf ein Umbauset mit Gleichstrommotor gehen. Die Digitaldekoder können in der Regel Licht schalten, haben zusätzlich bis zu zwei Funktionen schaltbar z. B. Rauch oder Fahrwerksbeleuchtung und eine Lastregelung. Man kann meist einen Rangiergang schalten. Auch haben sie eine Brems bzw. Auslaufeigenschaft. Kauft man ein Umbauset, kostet etwas mehr, aber man erhält eine recht gute Umbau bzw. Einbauanleitung gleich mit. Mit dieser ist die Ümrüstung dann weniger ein Problem.


Freundliche Grüße

Andreas Very Happy
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Beitrag von 103 109-5 am Fr 2 Nov 2018 - 11:16

Hallo,
mit einem Delta Decoder verbessern sich die Fahreigenschaften leider nicht.
Eine enorme Verbesserung bringt die Umrüstung auf den Märklin HLA 60943 (Ersatz für den kleinen Scheibenkollektormotor) und Märklin mLD/3 60972 bzw. ESU Lokpilot 4 / Lokpilot 4 M4.
Eine Umrüstung mit einem ESU HAMO Umrüstset lohnt sich nur, wenn der alte Scheibenkollektor noch wie neu ist.
Dann kann man sehr gute Fahreigenschaften rausholen, wie hier bei meiner Märklin 3065 V60:
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Beitrag von Folkwang am Fr 2 Nov 2018 - 12:05

Hallo Andreas,
noch wird bei mir analog mit einem weissen bzw. blauen Trafo gefahren.
Die Beschaffung einer günstigen, gebrauchten MS2 60653, Netzteil und Anschlußbox wird von mir jedoch angestrebt.
Laufen die Analogloks mit so einer MS2 eigentlich auch?
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Beitrag von Folkwang am Fr 2 Nov 2018 - 12:22

Hallo Tobias,
eine V60 mit so guten Fahreigenschaften, wie die von Dir gezeigte,  ist ein von mir lang gehegter Traum.
Am kommenden WE hoffe ich eine analoge in gutem Zustand bei eBay ergattern zu können.
Irgendwann sollte sie dann so fahren wie Deine. Ein Bißchen Knattern vom Motor bleibt jedoch ?
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Beitrag von 103 109-5 am Fr 2 Nov 2018 - 12:47

Wenn ich der 3065 noch einen HLA 60943 spendiere und in das Motorschild noch ein Kugellager einsetze, ist das Knattergeräusch weg und sie läuft deutlich gleichmäßiger.
Analoge Loks laufen auf einer digitalen Anlage unkontrolliert mit voller Geschwindigkeit.Anloge Loks müssen digitalisiert werden, damit man sie auf digitalen Anlagen einsetzen kann.
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Beitrag von Andreas Pohl am Sa 3 Nov 2018 - 8:27

Hallo Uwe,
ein Mix zwischen analog und digital ist kaum möglich und riskant. Hierbei gibt es m. M. n. nur ein entweder / oder. Es ist so, dass man von Elektrik auf Elektronik umstellt. Eine Elektronik ist empfindlich gegen Kriechströme, Kurzschlüsse und Überspannungen. Deshalb alle Lötungen und Anschlüsse immer mit Schrumpfschläuchen sichern. Wenn der Decoder dann eingebaut ist und entsprechend an Masse angeschlossen, macht ein Kurzschluss, bedingt durch eine Entgleisung nichts. Lediglich ein Kurzschluss in der Lok führt meistens zum Verlust des Decoder.
Ein Einsatz einer digitalen Lok auf einer analogen Anlage geht allerdings schon. Leider werden auf vielen Anlagen noch die 220 V Transformatoren eingesetzt, bedingt durch die neuere Netzspannung von 230V kommt ein höhere Umschaltimpuls aus den alten Trafos und in vielen Fällen werden die Decoder auf Dauer dadurch gegrillt und zerstört.

Freundliche Grüße

Andreas Very Happy
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Kummerkasten  DHG500 (3078) Empty diesmal BR 89066 Mä-3104

Beitrag von Folkwang am Mo 12 Nov 2018 - 18:59

Hallo Andreas, so kleine Schrumpfschläuche habe ich nicht, die muß ich erst noch besorgen. Ansonsten werde ich Deine Ratschläge beherzigen!

Hallo Tobias, am Motorschild herumzuboren, um ein Kugellager einzubauen, halte ich für ein gewagtes Projekt.

Kurz etwas zu meinen Trafos: ich habe zwei Märklin Trafos einen weissen 6647 mit 32VA und einen blauen 37540 mit 10VA, der jedoch bereits für 230V ausgelegt ist. Laut Typenschild gibt der 37540 6-16 | 24V~ ab. Gemessen habe ich 6,0-17 | 28,5V~ in unbelasteten Zustand. Morgen besorge ich mir zwei Leistungswiderstände, um den blauen 37540 etwas zu zügeln, indem ich einen Spannungsteiler dem Anschluß am Gleis vorschalte. Mal sehen wie so etwas bei Wechselstrom funktioniert. So ein Spannungsteiler könnte positive Wirkung auf den Regelbereich und die Umschaltspannung haben. Werde darüber hier berichten.
Vorläufig geht`s bei mir steuerungsmäßig rein analog weiter - jedenfalls noch so lange bis ich eine Mobile Station 60653 günstig erwerben kann. Auch bezüglich der Auswahl einer Digitalsteuerrung bin ich für Ratschläge dankbar.

Very Happy ... und weiter geht es mit meinem Kummerkasten bzgl. der alten, kleinen Märklin Lokomotiven.
Als nächster Patient kam bei mir eine BR 89066 Mä-3104 auf den Küchentisch, eine Flause, die mir der Jörg in den Kopf gesetzt hatte. siehe preussische T8 auf Basis Mä3104
Die Lok hatte ich kürzlich bei eBay erstanden und sie war mit 17,40€ nicht gerade ein Schnapper, wie ich finde. Auf's Gleis gestellt und vom Gehäuse befreit zeigten sich die befürchteten nicht allzuguten Fahreigenschaften und ein stark mit kurzen Haaren und altem, verharztem Fett verschmutztes Getriebe. Igittigitt!
Kurzerhand habe ich mich entschlossen das Fahrgestell, Motorschild und den Anker in mein Ultraschallbad zu packen. Das Ultraschallbad habe ich mit 50°C warmem Wasser mit ganz viel Haushaltsreiniger drin gefüllt und die genannten Teile 7 Minuten lang darin gereinigt. Anschließend die Prozedur mit frischem 50°C Wasser mit Haushaltsreiniger wiederholt. Danach sahen die Teile ganz passabel aus. Das Getriebe ließ sich jetzt leicht mit den Fingern drehen. Also mit Motoröl 30W50 geschmiert und wieder zusammengbaut. Eine erste elektrische Laufprobe ergab, daß alle Teile die Reinigung im Ultraschallbad heil überstanden hatten. Nach dem Zusammenlöten aller Litzen und Drähte konnte die Lok wieder auf's Gleis und zeigt jetzt ganz ordentliche Fahreigenschaften. Das Umschalten ist allerdings immer noch nicht ganz unproblematisch.
Einen ersten gebrauchten Delta Dekoder konnte ich inzwischen erwerben und mal schaun wie es damit weitergeht.

So schön sah die 3104 aus:
Kummerkasten  DHG500 (3078) M%e4-3104

Mein Ultraschallbad in Aktion - diesmal beim Reinigen eines Feldmagneten einer Mä-3000:
Kummerkasten  DHG500 (3078) P1080142
... der Feldmagnet hat es aber auch wirklich nötig gehabt.


Zuletzt von Folkwang am Di 13 Nov 2018 - 17:02 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Bild nachgereicht)
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Kummerkasten  DHG500 (3078) Empty Romantik an der Ladestraße

Beitrag von Folkwang am Fr 15 Feb 2019 - 17:50

Hallo Spielbahner,
mit meinem kleinen Kummerkasten hat der Kummer ein Ende! Gestern Abend
habe ich einen neuen (gebrauchten) Umschalter, 2 neue Ölschwämmchen, 2 neue Haftreifen,
2 Prallplatten an den Kupplunkshaken und einen neuen Schleifer eingebaut. Auf dem
Prüfstand, der bei mir aus zwei Krokodilklemmen besteht, zeigten sich sehr gute Fahr- und
Umschalteigenschaften. Heute war dann die Abnahme auf meiner vollen Fahrstrecke von
sensationellen 3 Metern Länge, wobei die kleine Blaue ein ruhiges Fahrverhalten zeigte, gute
Langsamfahreigenschaften zeigte und beim Umschalten eine Strecke von ungefähr 1 cm
zurücklegte. Dieser Wert ist sicher noch zu verringern durch weiteres Tunen an der
Umschaltfeder und der biegbaren Federaufhängung.
Hier sieht man sie an der Ladestraße mit drei Niederbordwagen:
Kummerkasten  DHG500 (3078) Ladestrasse_DGH500.2
Diese Ladestraße ist Bestandteil einer kleinen Regalanlage in der Wohnung meines großen Bruders.
Die Ladestraße ist eine ganz wichtige Betriebsstelle, weil meine Bruder die alten LKWs aus den 50er und 80er Jahren so sehr mag.
Der blaue LKW müßte ein Krupp-Titan sein neben dem ein Büssing 8000 steht, weiter links dann noch ein Opel-Blitz.
Aus der Drohnenperspektive sieht der gesamte kleine Güterbahnhof dann so aus:
Kummerkasten  DHG500 (3078) Ladestrasse_DGH500

Der nächste Patient, der mir hier auf meinen Prüfstand kommt ist der VT95 (DB800) von
1955. Das ist das Fahrzeug, welches in den 60ern mit Sicherheit am häufigsten von unserer
Eisenbahnplatte auf den Teppich geflogen ist, weil der Umschalter es ganz ok fand, daß die
volle Umschaltspannung auf den Motor gelangte.
In Kürze werde ich in den roten Brummer einen neuen (gebrauchten) Umschalter einbauen.
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Kummerkasten  DHG500 (3078) Empty Re: Kummerkasten DHG500 (3078)

Beitrag von Folkwang am Sa 16 Feb 2019 - 15:48

Bei dem VT 95 habe ich den scheinbar defekten Walzen-Umschalter gegen einen moderneren neuen (gebrauchten) Umschalter ausgewechselt. Jetzt fährt unser VT 95 nach über 50 Jahren endlich anständig und fällt nicht mehr bei jeder Fahrt von der Platte.
Kummerkasten  DHG500 (3078) LS.VT95
Freu
Diese Serie wird fortgesetzt mit der Instandsetzung einer F800 und am Ende, sozusagen als Meisterstück, die Wiederherstellung einer V60 mit Telexkupplung - davor graut mir jetzt schon scratch

PS: die T8 aus dem Ultraschallbad fünktioniert inzwischen ganz ausgezeichnet und ist eine meiner Lieblingsloks,
die man beinahe täglich zwischen der Margaretherhöhe und dem Güterbahnhof Rüttenscheid pendeln sieht
Tja, die Umlackierung steht noch aus.
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Beitrag von Analog-Fritze am Sa 16 Feb 2019 - 17:29

Hallo Uwe,

Ja - da schau her !

Bist Du jetzt auch unter die "Analogisten" gegangen ?

Wie Du schon festgestellt hast, fahren die "alten" Teile gar nicht mal schlecht. Jedenfalls weeeehsentlich besser, als meine alten N-Loks. Und das ist immer mein Maßstab, an dem ich die aktuellen Fahreigenschaften messe.
Und da schneiden die alten Märklin-Analog-Loks immer super ab !
Eine F800 ist auch immer ein dankbares Modell. Technisch aber auch nicht anders, als der VT95 und die DHG 500.
Aber wenn sie gut läuft, ein echtes Original, das in jede "anständige" Märklin-Sammlung gehört.
Genau, wie eine V200.
Von daher ist meine Sammlung noch nicht "anständig". Laughing Cool Laughing Cool Laughing

Auf die Wiederherstellung einer Telex-Kupplung bin ich schon sehr gespannt !

Wie hast Du Dir denn die Umlackierung der T8 vorgestellt ?
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Kummerkasten  DHG500 (3078) Empty Altes und Neues

Beitrag von Folkwang am So 17 Feb 2019 - 10:51

Hallo Jörg,

seit 1957 bin ich schon Analogist - d.h. mein älterer Bruder hatte 1957 bereits seit ein paar Jahren eine Märklin-Eisenbahn.
Mir wurde die MoBa tätsächlich in die Wiege gelegt - merkt man das nicht?
In die Wiege gelegt bekam ich eine BR01 (F800), BR89 (3000), V200, VT95 und eine E10.
Später, ungefähr bis zum Jahre 1970, sollten sich dann noch eine BR50 und eine E03 dazu gesellen.
Sehr viel später, so gegen 1980, dann noch die Henschel DHG 500 s.o.
Somit also eine anständige Märklin Sammlung. Ein Krokodil stand niemals auf der Wunschliste.

Seit Ende 2018 habe ich einige Märklin Loks via eBay erworben. Darunter vier preussische Tenderlokomotiven,
eine BR81, die belgische S3/6, eine V60 sowie eine digitale DHG 500.
Die V60 läuft gut und leise jedoch tut es eine Telexkupplung nicht. Alles was mit den Walzen-Umschaltern zu tun hat dazu kann ich nur sagen oje oje  scratch
Möglicherweise ist auch nur eine Telex-Spule hinüber. Die werde ich bei Gelegenheit durchmessen.

Jörg schrieb:Wie hast Du Dir denn die Umlackierung der T8 vorgestellt ?
Dabei werde ich mich an Deine Vorgaben halten, die mir wirklich äußerst gut gefallen.
preußisch grün : Tamiya Olive Drab XF 62 usw.
Achtung: ich sehe gerade das es sich hierbei um einen matten Lack handelt!  affraid
Auf matten Lacken halten die Schiebebilder doch so schlecht.
Habe mal auf einen seidenmatten Lack geschoben und die Bilder haben sich wieder abgelöst.

Vorbehandlung der zwei T8-Gehäuse: Sandstrahlen mit Atta bis die Oberfläche matt ist. Die DB-Aufdrucke entfernen
(könnte ich heute eigentlich schon machen, weil die stören mich schon sehr)

Deine Schiebebilder möchte ich ebenfalls verwenden, wenn es geht mit königlicher Direktion Essen und entsprechender Nummer.
Also schon mal Frage vorweg: wo kommt die Beschriftung her?

So, dann wollen wir uns mal auf's Mittagessen vorbereiten Very Happy
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Kummerkasten  DHG500 (3078) Empty Re: Kummerkasten DHG500 (3078)

Beitrag von Analog-Fritze am So 17 Feb 2019 - 19:29

Hallo Uwe,

Mir wurde die MoBa tätsächlich in die Wiege gelegt - merkt man das nicht? schrieb:
Doch, klar merkt man das ! War ja auch nicht böse gemeit. ....nebenbei: Ich meine niemals etwas "böse", bestenfalls nur mit leichter Ironie. Laughing Laughing Laughing

Auf Mattlack Schiebebilder aufbringen ist doof, da gebe ich Dir Recht. Sieht auch nicht aus, da man die Ränder immer sieht.
Da gibt es folgenden Trick:

Zuerst matt lackieren, wie gehabt.
Dann: an die Stellen, wo Schiebebilder aufgebracht werden sollen, und in deren ungefähre Größe Klarlack aufbringen ! Etwas mehr, wie das Schiebebild an Fläche hat.
Dann: Schiebebild aufbringen.
Dann: In gewünschtem Matt-Ton (Matt, Seidenmatt oder glänzend) alles damit noch einmal lackieren.
Folge: Man sieht keinen Rand mehr, und das Schiebebild ist gleichzeitig versiegelt.

Vorteil: Man kann getrost Mattlacke verwenden, da man hinterher sowieso mit Seidenmatt oder Glanz lackiert.

Die Beschilderung meiner T8 besteht jedoch nicht aus Schiebebildern, sondern aus geätzten Messing-Schildern.
Die gibt es hier:
http://www.reitz-modellbau.com/html/spur_h0_beschriftungen.html#link_2
Einfach im "Kontakt" E-Mail-Feld mit Bestellung und Bestellnummern in Briefform eintragen, und um Bestätigung bitten. In der Regel kommt die Bestellung innerhalb von 3 Werktagen mit Rechnung.

Die Behandlung der Messingbeschilderung erfolgt wie folgt:
1) Schilder nicht vom Ätzast lösen und mattschwarz lackieren.
2) Den gesamten Ast vorsichtig mit Malerkrepp oder Tesafilm auf fester glatter Oberfläche (Basteltisch) festkleben, und jedes einzelne Schild vorsichtig mit breiter Klinge eines Federmessers
"abziehen", d.h. die erhabenen Flächen der Schrift wieder freikratzen.

Dann alles mit Klarlack lackieren.
Die fertigen schilder habe ich mit Pattex Easy-Gel (Sekundenkleber, den man kurzzeitig nachjustieren kann) angeklebt. Wenig Kleber verwenden!
Sollte sich trotzdem eine feiner, weißer Film bilden, kann man den gut mit Wasser, oder Spucke wegtupfen.

So hat es bei mir jedenfalls immer funktioniert. Laughing Laughing Laughing

PS:
Ein "Sandstrahlen" an sich ist eigendlich nicht nötig. Heißes Wasser und Pril reichen vollauf.  Laughing  Laughing
Nur wenn erhabene Beschriftungen vorhanden sind, die Dich stören, kann man sie vorsichtig, mit dem Federmesser wegschnippeln.
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Kummerkasten  DHG500 (3078) Empty Re: Kummerkasten DHG500 (3078)

Beitrag von 103 109-5 am Mo 18 Feb 2019 - 12:23

Analog-Fritze schrieb:Hallo Uwe,

Ja - da schau her !

Bist Du jetzt auch unter die "Analogisten" gegangen ?

Wie Du schon festgestellt hast, fahren die "alten" Teile gar nicht mal schlecht. Jedenfalls weeeehsentlich besser, als meine alten N-Loks. Und das ist immer mein Maßstab, an dem ich die aktuellen Fahreigenschaften messe.
Und da schneiden die alten Märklin-Analog-Loks immer super ab !
Eine F800 ist auch immer ein dankbares Modell. Technisch aber auch nicht anders, als der VT95 und die DHG 500.
Aber wenn sie gut läuft, ein echtes Original, das in jede "anständige" Märklin-Sammlung gehört.
Genau, wie eine V200.
Von daher ist meine Sammlung noch nicht "anständig".  Laughing  Cool  Laughing  Cool  Laughing

Auf die Wiederherstellung einer Telex-Kupplung bin ich schon sehr gespannt !

Wie hast Du Dir denn die Umlackierung der T8 vorgestellt ?

Hallo Jörg,
der Einbau eines Telex- Umschalters in eine V60 ist sehr schwer, wenn man diesen speziellen Umschaltertyp noch nicht so häufig verbaut hat.
Bei einer meiner neuwertigen 3065 ging vor ein paar Jahren der Umschalter plötzlich kaputt, da das Plastik gebrochen war.
Ein neuer gebrauchter Telex-Umschalter war mir zu teuer und das Risiko zu hoch, dass auch dieser genauso zerbrechlich ist.
Für etwas weniger gab es dann einen ESU Lopi 4 mit einem Märklin HAMO Magneten (den hatte ich noch in der Teilekiste).
Die Fahreigenschaften sind, da der Kollektor noch neu war, perfekt, sodass man sich den Einbau eines HLA 60943 sparen konnte.
Für deine Zwecke wäre der Delta Decoder 66032 bestens geeignet, da er für den Analogbetrieb eine schaltbare Funktion hat, die man für die Telex-Kupplung nutzen kann.
Die Telex wird wie beim Telex-Umschalter durch 2x umschalten aktiviert.
https://www.maerklin.de/de/produkte/details/article/66032/

Kummerkasten  DHG500 (3078) P114069508xom
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Kummerkasten  DHG500 (3078) Empty Sandstrahlen mit Atta usw.

Beitrag von Folkwang am Mo 18 Feb 2019 - 19:10

Hallo Jörg,

so,so, Deine Beschriftung der T8 besteht also aus geätzten Messing-Schildern,
deshalb sieht diese auch so gut aus. Auch vielen Dank für die nützlichen Tipps bzgl. des
Anbringens von Schiebebildern auf matten Lacken. Diese geätzten Messing-Schilder sehen super
aus, kosten natürlich aber auch ihr gutes Geld. Da ich gerne zwei T8 umlackieren möchte, werde
ich es erstmal mit der Schiebebilder Methode versuchen. Auch weil eine Individualisierung so
leichter möglich ist. So hätte ich gerne eine T8 als "Essen 7005" und die andere als "Essen 7001"
beschriftet. Von anderer Stelle wurde mir  als Lieferant für Schiebebilder http://hartmann-original.de/
empfohlen. http://www.modellbahndecals.de/ hat keine Beschriftungen in Epoche 1, wie ich das sehe.

Die Märklin T8 ist leider verdammt schwer abzukleben. Dach, Kästenoberseiten und der erste
Kesselschuß sollen ja schwarz bleiben. Gerade in den Ecken zwischen Kästen und Kessel läßt
sich eigentlich kein Abklebeband anbringen. Hast Du da gezaubert?
Erst jetzt habe ich entdeckt, daß auf den Kästen erhabenen Flächen sind, die nur zur Bedruckung
mit Schildern gedacht sein können. Ob Märklin doch mal mehr mit diesem Gehäuse vor hatte?
Diese erhabenen Flächen erschweren aber das Anbringen von eigenen Schiebebildern.

Mein "Sandstrahlen" geht so: mit einem harten 2 cm Ø Pinsel eine Atta-Aufschlämmung so lange
auf dem Gehäuse reiben, bis dieses seidenmatt ist. Das Polierpulver im Atta raut die Oberfläche
eines Plastikobjektes ganz fein auf und darauf läßt sich dann der Lack ideal aufbringen.
Vor allen Dingen laufen einem so schnell keine Nasen beim Airbrushen.
Die T8-Gehäuse können auf Ihrer Oberfläche noch Trennmittel haben, damit sie leichter aus den
Spritzformen gehen und sie sollten bei Märklin ja nie lackiert werden.
Pril enthält Rückfetter, damit die Hände beim Spülen nicht ganz so stark entfettet werden.
In Atta ist kein Rückfetter. Eine Schale mit Atta und einem geeigneten Pinsel zum "Sandstrahlen"
habe ich immer bei mir rumstehen.


Zuletzt von Folkwang am Di 19 Feb 2019 - 9:25 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Kummerkasten  DHG500 (3078) Empty Re: Kummerkasten DHG500 (3078)

Beitrag von Analog-Fritze am Mo 18 Feb 2019 - 23:08

Moin Uwe,

Zuerst einmal danke, für die Links !
Den einen (modelldecals.de) kannte ich zwar schon. aber den anderen noch nicht. Da werde ich mich mal hinwenden, falls mein 2. Versuch mit den Decals fehlschlägt.

Zu Ätzschilder:
Findest Du die zu teuer ?
Ein kompletter Satz für eine Lok liegt bei 8,50 € oder so. Also deutlich unter 10 €.
Ich fand das immer akzeptabel.
Oder hat er seine Preise deutlich angezogen ?

Betrifft Abkleben:
Ich habe seinerzeit nur die Rauchkammer abgeklebt, und auch die erst nur mit einem schmalem Malerkrepp-Streifen, af den ich dann großzügig einen breiteren Streifen geklebt habe.
Also Hexenwerk oder Zauberei ist das nicht.
Und die Wasserkästen-Oberseiten habe ich ebenfalls grün lackiert. Inclusive des gesamten Führerhauses. Das Dach habe ich dann später seperat mit dem Pinsel lackiert.

Die Ätz-Schilder habe ich übrigens auf die erhabenen Flächen geklebt. Passt ganz gut, und fällt kaum auf.

Ach so:
Wenn Du den unteren Rahmen rotbraun lackieren willst:
Verschließe vorher unbedingt (!) die Achsöffnungen !!
Mittes Krepp, oder sowas. Lass da, um Gottes Willen, keine Farbe rein !
Das bringt Kontaktschwierigkeiten mit der Masse.
Und die Räder würde ich ebenfalls nur mit der Pinsel lackieren, damit kein Klarlack an die Radreifen kommt. Ebenfalls des Kontaktes, wegen.

@Andreas:
Danke Dir, für Deine Ausführungen. Werde ich mir mal merken.
Bislang habe ich zwar noch keine Telex-Lok, aber Vatern hat eine. Vielleicht komme ich ja mal in die Verlegenheit die reparieren zu müssen, und dann weiß ich gleich wie das geht.
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Kummerkasten  DHG500 (3078) Empty DHG500 Video

Beitrag von Folkwang am Do 21 Feb 2019 - 20:22

Danke für die Tipps, Jörg. Die werde ich beherzigen.

Kürzlich habe ich ein Filmchen über meine DHG500 gemacht, aus dem hervorgehen sollte, wie schön sie jetzt fährt und auch wie leise. Im Eifer des Gefechtes hatte ich nicht bemerkt, daß im Hintergrund leise das Radio lief.
Na ja, die Bildqualität ist für aus der Hand gefilmt ganz gut.
DHG500 durchfährt Haltepunkt Margaretherhöhe
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Kummerkasten  DHG500 (3078) Empty Beschriftungen 7001 & 7005

Beitrag von Folkwang am Fr 22 Feb 2019 - 20:11

So stelle ich mir die Beschriftungen für die beiden Essener T8 Loks vor:

Kummerkasten  DHG500 (3078) T8er

in Originalgröße sollte das dann so aussehen

Kummerkasten  DHG500 (3078) T8%20normal.svg

Huch, ist das winzig in H0 Very Happy
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Kummerkasten  DHG500 (3078) Empty Re: Kummerkasten DHG500 (3078)

Beitrag von Analog-Fritze am Sa 23 Feb 2019 - 2:36

Hallo Uwe,

Jawoll, riesengoß sind diese Schilder nicht.

Machst Du die Schilder mit Decal-Folie, oder als Messing Schider ?

Falls Du Decal-Folie nimmst, könntest Du das pfiffigerweise gleich so anordnen, daß, wie auf dem Bild, Leistungsklasse - Eigentumsbezeichnung - Bauart direkt übereinander wären.
Dann hättest Du den Krampf mit dem Leistungsklasse-Schild auch nicht.
Das Ding ist in H0 - Größe echt winzig. Laughing Laughing Laughing
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Kummerkasten  DHG500 (3078) Empty Re: Kummerkasten DHG500 (3078)

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