Aussehen von Modellen ... oder... gegen die "Farborgien" so mancher "Spezialisten"

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Beitrag von Fenek am Do 20 Dez 2018 - 21:49

Hallo Alle zusammen...

So langsam kommt mir die Galle hoch, wenn ich sogenannte „gealterte“ Modelle auf Bildern zu sehen bekomme. Was da aber tatsächlich zu sehen ist, sind - im Normalfall – völlig verhunzte Fahrzeuge.
Viele der Fahrzeuge sehen aus, als hätte man sie durch Schlamm und/oder durch Kuhschei*e gezogen. Auch „Rost“ wird sehr gerne in rauen Mengen über die Fahrzeuge geschmiert...

„WARUM“, frage ich mich: „ wird JEDE Farborgie als „altern“ gefeiert?“

Noch etwas im Voraus... ich nehme Fahrzeuge, die im Winter fahren hier mal raus... gibt ja nur sehr selten Winteranlagen.

Ich habe mir nun so meine Gedanken gemacht, auch viele... sehr viele Bilder von echten Fahrzeugen angesehen... und bin zu dem Schluß gekommen, das es so was wie „altern“ eigentlich nicht gibt.
Wer aber dennoch seine Fahrzeuge mittels Farbe etwas realer gestalten möchte... dem habe ich diese Farborgien etwas auseinander gebröselt.

Neu: (Neu, gewaschen, restauriert)
So sehen die Fahrzeuge immer noch am besten aus... kein Dreck... gewaschene und restaurierte Fahrzeuge sind ja auch sauber.

Betriebsverschmutzt:
Leichte Verschmutzungen... wie Blütenstaub, Regenspuren... aber auch hier nur sehr leichte Spuren.
Bei Fahrzeugen, die schon länger im Betrieb sind, können gewisse „Gebrauchsspuren“ auch stärker auftreten... Hier seien - als Beispiel - die offenen, zweiachsigen Hochbordwagen genannt, die, je länger und öfter mit ihnen Kohle transportiert wurde, auch etwas verschmutzter aussehen.
Loks und Personenwagen waren eigentlich nie so dreckig.

Gealtert:
Dieses hat weniger mit diesen Farborgien als mit dem Allgemeinzustand und dem Alter der Fahrzeuge zu tun. Kaputte Holzteile der Wagenkästen wurden teilweise erneuert. Damit die reparierten Stellen nicht gleich wieder anfingen zu gammeln, wurden sie natürlich gestrichen. Wenn dann die Farbe des Fahrzeuges etwas ausgeblichen war, so fielen die erneuerten Stellen wegen der frischen, nicht ausgeblichenen Farbe auf. Ich habe da das Bild eines gedeckten Güterwagens vor Augen... sah aus wie ein „Flickenteppich“ wegen der vielen, nachgebesserten Stellen am Wagenkasten.
Wenn man ein und dieselben Wagen von verschiedenen Herstellern hat, kann es vorkommen, das der eine Hersteller seine Fahrzeuge etwas heller lackiert hat. Nun, wenn man nun einen dieser helleren Wagons neben die eines anderen Herstellers stellt, so fällt dieser leichte Farbunterschied auf. Und anstelle zu meckern, sollte man froh sein... denn so hat man ein Fahrzeug, welches wohl schon etwas älter und somit auch länger in Betrieb ist, was die durch die Sonne ausgeblichene Farbe zeigt.

„Z“-gestellt:
Alle anderen Fahrzeuge haben in ihrer „Farbenpracht“ nichts im normalen Betrieb verloren. Fahrzeuge, die man mit Rost übermäßig „verziert“ hat, warten höchstens auf den Schneidbrenner. Auch diese Kesselwagen, die so aussehen, als hätte der Verantwortliche zur Befüllung zu wenig Blut in seinem Alkohol gehabt, sind nicht Vorbild gerecht. Habe da ein Büchlein, wo der erstellende Schmierfink seinen so verunstalteten Kesselwagen als Abbild eines realen Kesselwagens ausgibt.

Also... bevor ihr Eure Fahrzeuge mit Farbe etwas realer gestalten wollt... schaut Euch VORHER die realen Fahrzeuge an. Gibt es diese nicht mehr... sucht einfach nach Bildern im Netz.

Hoffe, ich habe Euch nicht gelangweilt... und ich hoffe, das ich einigen Fahrzeug-Verunstaltern auf die Füße getreten bin... war Absicht.

Liebe Grüße

Euer Jürgen

Fenek
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Beitrag von raily am Do 20 Dez 2018 - 22:42

Hallo Jürgen,

hier sprichst du mir aus der Seele:
So sehen die Fahrzeuge immer noch am besten aus... kein Dreck... gewaschene und restaurierte Fahrzeuge sind ja auch sauber.


Das was heute als "altern" bezeichnet wird ist schlichtweg verschmieren. Meistens drückt man sich ja englisch aus und spricht von "weathering",
also verwittern, mmh, ich habe noch keine verwitterten Fahrzeuge bei der Bahn gesehen nur schmutzige und das nur in den aktuelleren
Epochen V und VI.
Zu meiner Bahnzeit, in der Ep III und beginnender IV hielt die Bahn noch aufs äußere Erscheinungsbild, da kann ich mich an schmutzige
Fahrzeuge nur während den Frostzeiten im Winter erinnern.

Mal abgesehen davon:
Den Wagen und Loks ein Aussehen eines betriebserfüllten Lebens mittels Farben zu verpassen und dies dezent umsetzen,
können nur sehr wenige, die anderen verschmieren.
Vor vielen Jahren schon habe ich diese "schöne" V 200 auf einer ! VEREINSANLAGE ! auf einer Ausstellung in Siegburg abgelichtet,
wohl als Beispiel für "tolle" Alterung:

Aussehen von Modellen ... oder... gegen die "Farborgien" so mancher "Spezialisten" 1000616.a.801e71


Da überkam mich das kalte Grausen, sollte wohl als Beispielvorbild für solches dienen,
die ganze Anlage war so eingeschmiert.

Also langer Rede kurzer Sinn:
Ich bleibe vorbildgerecht in den frühen Jahren der Bundesbahn mit sauberen Fahrzeugen = SCHACHTELFRISCH ! Very Happy


Viele Grüße,
Dieter.
raily
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Beitrag von Fenek am Do 20 Dez 2018 - 23:09

Hallo Dieter...

Und... hast Du den furchtbaren Fauxpas gesehen, was sich der "Farbenjongleur" geleistet hat? Dann schau Dir mal die Coils an... aussen rostig... an den Seiten und innen blitzeblank!!! Was für ein abschreckendes "Vorbild"... und die arme V200... hatte die einen Motorbrand?
Fenek
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Beitrag von raily am Do 20 Dez 2018 - 23:53

Hallo Jürgen,

da kann ich dir noch ein Bild zeigen: Die ganze Anlage schaut so aus,
da wirken die drei neuen LKW wie Fremdkörper Shocked :

Aussehen von Modellen ... oder... gegen die "Farborgien" so mancher "Spezialisten" 1000617b.10xpej7


Viele Grüße,
Dieter.
raily
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Beitrag von Speisewagenkellner am Fr 21 Dez 2018 - 6:29

Guten Morgen Spielbahner,
kann alledem nur beipflichten, so wie die meisten Modelle "Gealtert" aussehen, würde das EBA Originale in diesem Zustand nicht mehr auf Strecke lassen.
Was den Reiz aussmacht sich ein neues Modell zu kaufen, und es dann derart zu verhunzen will mir auch nicht so ganz in den Kopf. (Wertsteigernd kann das wohl nicht sein). Auch wenn auf Börsen oft gealterte Modelle angeboten werden, sprechen mich diese nicht an. Auch wenn der Verkäufer noch so auf das "Weathering" hinweist, interessiere ich mich nicht dafür. Auch mit dem Hinweis das ich eine Spiel und eben keine 100% ige Modellbahn hab! Hinterlässt ratlose Blicke, und eher Gebrauchsspuren im Gesicht des Verkäufers!
Auch wenn ich hier an dieser Stelle jetzt anecke: Ebenfalls kann ich nicht verstehen, daß wenn man sich eine Nagelneue Lok kauft die ja bekanntlich nicht immer Günstig ist, sie Zuhause erstmal in ihre hunderte Einzelteile zu zerlegen! Dann drauf los zu löten Umzubauen, Einzubauen, und dann zu Dozieren das die Fahreigenschaften eigendlich gar nicht so Gut sind?????( Decodereinbau ausgenommen) Hätte ich das mit den Modellen von meinem Opa gemacht, hätte ich jetzt nicht mehr die Möglichkeit dies hier zu schreiben!
Bitte liebe Mobakollegen nicht Falsch verstehen, daß ist nicht pesönlich gemeint!!! Jeder kann tun und machen was er will "Gott sei Dank" Wollte das nur einmal gesagt haben.

Einen schönen Tag Euch und Gruß

Stephan
Speisewagenkellner
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Beitrag von Analog-Fritze am Fr 21 Dez 2018 - 11:24

MoinMoin,

Na - das ist ja mal eine Thema, mit dem man Glaubenskriege entfesseln kann !!

Aber : Ihr habt recht. Das sehe ich ganz genau so.

Was heißt denn "ALTERN" ?
Altern werden die Modelle ganz allein. Da muß man gar nichts machen.
Und "Weathereing" ? Zu deutsch: verwittern ??
Kann ich auch nicht begreifen. Verwittern tun Fahrzeuge bestenfalls auf dem Schrottplatz.
Und - nebenbei - die abgebildete V200 sieht fast so aus, als wenn sie schon 10 Jahre dort gestanden hätte. Aber dann wäre sie schon lange nicht mehr im Einsatz.
Und Güterwagen ?
Die "schlechtesten" Güterwagen, die ich noch aus dem realen Betrieb kenne, waren Rübenwagen.
Offene, 2-achsige O-Wagen. Aber selbst die waren bestenfalls verbeult, mit Farbflecken von Ausbesserungsarbeiten, und/oder ein klein wenig "schmuddeliger" als sonst.
Aber rostig waren sie auch nicht.
Im schlimmsten Falle gab es "Schmutzläufer". Dreck der vom Dach der Wagen, an den Seiten herunterläuft. In früheren Zeiten konnte ich das noch gut an Umbauwagen sehen. Die Dächer waren geteert, oder mit Inertol gestrichen. Bei längerem Regen, und bei etwas ausgeblichener Farbe des Korpus, bildeten sich oft diese schwarzen Striche an den Seiten der Fenster und Türen.  
Das war aber auch ein Ausnahmefall, weil diese Wagen quasi im Dauerbetrieb standen.

Für die Modellbahn finde ich saubere Wagen aber einfach schöner.

Die Alterungsfanatiker mögen mir bitte auch nicht böse sein:
Ich verwende meine Modelle auch immer aus der Packung (soweit vorhanden) heraus.

Die einzige "Alterung" die ich gelten lassen würde, ist die natürliche "Alterung" von wirklich alten Modellen, die auch schon mal die eine oder andere Macke haben, vielleicht Lackabplatzer, und Kratzer.
Zeugen sie doch von einem bewegtem Leben des Modells, und davon, daß es oft und gern benutzt wurde.
Das ist dann aber auch schon keine "Alterung" in dem Sinne, sondern schon fast eine Auszeichnung.
Analog-Fritze
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Beitrag von raily am Fr 21 Dez 2018 - 11:53

Hallo Stephan,

noch ein Wort zu der Bastelcke:

Bei nagelneuen Modellen lasse ich auch die Finger von etwaigen Verbesserungen, aber bei gebrauchten,
auch solche die noch fast neu sind, ist es schon mal erforderlich sie im Rahmen einer HU zu zerlegen
und alles zu richten für ein einwandfreies Fahrvergnügen.

Ansonsten sind wir hier alle der gleichen Meinung: Very Happy

Da kann dann so etwas herauskommen: Modelle aus 3 Modellgenerationen eines Herstellers:

Aussehen von Modellen ... oder... gegen die "Farborgien" so mancher "Spezialisten" Img0180.10ejcv1


Viele Grüße,
Dieter.
raily
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Beitrag von Andreas Pohl am Fr 21 Dez 2018 - 15:01

Hallo zusammen,
ich sehe dies genauso wie ihr. Allerdings baue ich meine Modelle immer auf Sound um. Es kommt auch vor, dass ich ein altes Modell gebraucht kaufe und dieses mit einem neuen Fahrwerk auf den neuesten Serienstand bringe. Oder ich kaufe günstig ein Modell, wo ich von vornherein ein neues Gehäuse kaufen will, um günstig an eine Betriebsnummernvariante zu kommen, oder weil das Gehäuse schadhaft ist. Auch gibt es immer Fälle wo dem Vorbesitzer einige Teile abhanden gekommen sind, diese versuche ich zu ergänzen und dies möglichst mit original Teilen um ein komplettes Modell zu haben, wo nicht irgend welche Löcher ins Auge stechen.
D. h. ein technisches Update ist für mich völlig legitim und vielfach auch ein muss, damit alle Exemplare einer Baureihe möglichst harmonisch nebeneinander stehen können. Ein rumschmieren mit Farben gibt es bei mir auch nicht. Es gibt bei mir aber Wagen (als Beifang) die eine Alterung erfahren haben. Da steht aber meist ein Gehäusetausch an. Wie hier schon gesagt, altern die Loks und Wagen über die Jahre von selbst. Auch habe ich die Erfahrung gemacht, dass gealterte Modelle viel schneller verstauben und man diesen nur recht schwer gesäubert bekommt und dann die Modelle nach sehr kurzer Zeit nicht mehr ansehnlich sind. Durch diese Farbaufträge verschwindet die glatte Oberfläche die ein reinigen leichter macht. Ein gealtertes Modell ist für mich ein Ersatzteilspender und der muss günstig sein, da man meist nur die inneren Teile weiter verwenden kann. Fahrgestelle und Gehäuse sind i. d. R. versaut.

Freundliche Grüße

Andreas Very Happy
Andreas Pohl
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Beitrag von juerje am Sa 22 Dez 2018 - 10:12

Hallo Freunde,

wie Jörg schon sagte, ist das ein brisantes Thema, das zu Streitereien oder gar zum Glaubenskrieg führen kann. Deshalb gefällt mir auch Jürgens Wortwahl nicht, die schon ziemlich aggressiv daherkommt. Etwas diplomatischer und dezenter kann man sich schon ausdrücken.
Schliesslich geht es nicht um Fakten, sondern um subjektive Ansichten.

Im Grunde stimme ich ihm und Euch allerdings vollkommen zu. Ich finds auch scheusslich.

Es gibt duchaus ein paar Wenige die damit umzugehen verstehen und realistische Betriebsverschmutzungen umsetzen können, aber wirklich nur sehr Wenige.
Der Großteil der Verschmutzer sollte es lieber lassen. Mit Farbe kann man mehr versauen, als gedacht.
Dieters Bilder sind das beste Beispiel dafür.

Das betrifft m. M. n. aber nicht nur die Fahrzeuge, sondern oftmals die komplette Anlage.
Brutale Farbtöne wie z. B. grelles Grün oder reines Weiß können den Gesamteindruck zerstören.
Hier ist dann auch die Zubehörindustrie gefragt, die solche Farbtöne anbietet.
Grün ist mit Abstand die Farbe mit den meisten Nuancen in der Natur, aber "schreiendes" Grün gibts da nicht.
Ich könnte noch mehr dazu schreiben, aber hier solls ja um "gealtertes" Rollmaterial gehen.

Also, wir sind uns wohl bis jetzt alle einig - Rollmaterial wird nicht "versaut"

In dem Sinne wünsche ich saubere Weihnachten, Weiße wirds wohl nicht geben.
juerje
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Beitrag von Fenek am Sa 22 Dez 2018 - 13:34

Hallo Jürgen (juerje)...

Wie soll ich mich denn ausdrücken, damit es politisch korrekt ist? Irgendwie muss man ja gewisse Leute wachrütteln... oder sollen Anfänger und/oder Wiedereinsteiger erstmal anfangen, ihre Modelle durch den Modder zu ziehen, damit sie von gewissen selbsternannten "Spezialisten", "Koryphäen", "Gurus" oder "Göttern" als Modellbahner akzeptiert werden?
Meine Intension war es, Anderen auf zu zeigen, das man seine Fahrzeuge... und auch die komplette Anlage... nicht erst in einer unkontrollierten Farborgie ertränken muss um akzeptiert zu werden.

Wenn Farbe, dann dezent... wenn ich mir alle verhunzten Fahrzeuge in Erinnerung rufe, die ich im Laufe meines Lebens gesehen habe... überkommt mich immer noch das kalte Grausen.

Ich frage mich, warum man nicht mal diese Pulverfarben benutzt... so könnten die Fahrzeuge... und auch die Anlage... immer auch wieder gereinigt werden. Ja, ich weis... ohne Klarlack sind diese Farben nicht abriebsicher... man könnte aber solche verunstalteten Horrorfahrzeuge vermeiden.

Fenek
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Beitrag von Analog-Fritze am Sa 22 Dez 2018 - 15:09

Moin Jürgen (Fenek),

Was Jürgen (juerje) meint, stelle ich mir mal so vor:

Jeder hat so ziemlich seine eigene Meinung, was "schön" und was "vorbildgetreu" ist, und wie seine eigene, persönliche Anlage aussehen soll, oder seine Fahrzeuge aussehen sollten.
Und jeder macht das, nach seinen Vorstellungen. Der eine "besser", der andere "schlechter".
Was auch immer mit "gut" oder "schlecht" gemeint sein könnte.

Nun haben sich in diesem Thread mal 6 Leute gefunden, die einer Meinung sind.
Das ist ja auch schon mal was.
Und ganz sicher gibt es Leute, die das Ganze ganz anders sehen. Auch das muß man akzeptieren.
Wenn jemand seine teuren Modelle mit Farbe anmalen möchte, und das gut findet - bitteschön.
So möge er/sie das tun. Jeder nach seiner Fasson.

juerie meint auch sicher, daß man diesen Leuten seine, oder in diesem Falle unsere meinung ihm nicht aufzwingen sollte, genauso, wie Bemal-Fetischisten uns ihre Meinung nicht aufdrücken wollen.

Insofern braucht man auch niemanden wachrütteln. Ich bin mir auch sicher, daß "Gurus" ganz genau wissen, was sie da tun. Da bin ich mir ganz sicher !
Und, da kann ich jetzt aber nur für mich sprechen:
Wer mich so, mit meinen Modellbahn-Leistungen nicht akzeptiert, der braucht es auch nicht.

Es ist jedenfalls schön zu wissen, daß es auch "normale" Modellbahner gibt, die genauso denken, und die Werte noch zu schätzen wissen, und nicht alles verbessern wollen.

Wie schon gesagt: Technische Verbesserungen, oder Reperaturen sind ausgenommen.

Insofern wünsche ich Euch allen: Frohe Weihnachten !! Dampf
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Beitrag von DB 70er am Sa 22 Dez 2018 - 16:26

Ihr lieben Leut , was soll ich dazu noch hinzufügen ? :
1. Laßt doch jeden das machen was ihm oder ihr paßt !
2. Vorbildgerecht ist sowieso keine Modellbahn , es sei denn eure Bahnhöfe sind in H0 20 m lang .
3. aus dem üblichen Abstand von min. 1m zur Anlage kannst du doch eh keinen Unterschied zwischen gealtert oder Karton - Neu erkennen .

Ich selbst habe immer nur Gebäude-Modelle mit Schwarz-Brauner Abtönfarbe und Wasser "entglänzt" Wink , an die Fahrzeuge geh ich nicht ran.
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Beitrag von Analog-Fritze am Sa 22 Dez 2018 - 17:15

MoinMoin,

Laßt doch jeden das machen was ihm oder ihr paßt ! schrieb:

..denke ich auch.

Frohe Weihnachten noch. Eindaum
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Beitrag von juerje am Sa 22 Dez 2018 - 18:30

Hallo Jürgen,

Jörg hats gut dargelegt, was ich sagen will: Wer seine Modelle verhunzen will, soll das doch gerne tun und wenns noch so besch..... aussieht.

Deine Idee mit den Pulverfarben zum erstmal testen ist für die Verschmutzer ein guter Weg.
Vielleicht erkennt ja dadurch der Ein oder Andere dass er`s lieber lassen sollte.
juerje
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Beitrag von Andreas Pohl am Sa 22 Dez 2018 - 18:57

Hallo zusammen,
finde es sehr gut, dass in diesem Forum sich sehr tollerante Modellbahner gefunden haben. "Lasst sie machen", ist auch meine Meinung, aber bitte sollen sie auch mich machen lassen und dies, so meine ich es herausgelesen zu haben, schein nicht immer gegeben zu sein. In einem anderen Forum hat man mich nicht beachtet und ignoriert, OK, so bin ich in das Spielbahnforum gewechselt und fühle mich sehr wohl hier.

Frohe Weihnachten Euch allen!

Freundliche Grüße

Andreas Very Happy
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Beitrag von DB 70er am So 23 Dez 2018 - 12:52

juerje schrieb:Hallo Jürgen,

Jörg hats gut dargelegt, was ich sagen will: Wer seine Modelle verhunzen will, soll das doch gerne tun und wenns noch so besch..... aussieht.

Deine Idee mit den Pulverfarben zum erstmal testen ist für die Verschmutzer ein guter Weg.
Vielleicht erkennt ja dadurch der Ein oder Andere dass er`s lieber lassen sollte.

Hallo Jürgen , mit Pulverfarben habe ich leider überhaupt keine Erfahrungen. Kann man diese später wieder vom Modell entfernen ?
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Beitrag von Fenek am So 23 Dez 2018 - 14:47

Hallo Alle zusammen...

Ich wollte hier keinen Glaubenskrieg entfachen... nur aufzeigen, das diese Farborgientechnisch verunstalteten Fahrzeuge - und Anlagen - nichts, aber auch rein gar nichts mit der Realität gemeinsam haben.

Zu den Pulverfarben... Hier muss man nicht gleich diese Farben, die von diversen Herstellern angeboten werden, kaufen. Wie wäre es mit einfacher weisser, auch farblicher Kreide? Weisse Kreide, um etwas Kalkstaub auf Klappdeckelwagen zu "drappieren"... OHNE diese Kreide auch noch irgendwie zu festigen. Klar, das diese Farbe nicht ewig hält... aber.. der Dreck auf Fahrzeugen hält ja - normalerweise - auch nicht ewig, oder?
Etwas weisse Kreide einfach zermalen (Mörser?) und dezent auf so einen Wagon rieseln lassen. Vielleicht mit einem weichen Pinsel auf dem Wagon reiben... müsst ihr Probieren. Gefällt es Euch nicht, abputzen.
Echte Kohle... klein gemahlen... um mit dem so produzierten Kohlenstaub an der Bekohlungsanlage etwas "Dreck" zu simulieren.
Wenn man es etwas mit dem Eindrecken übertrieben hat... Staubsauger... und weg ist der Kohlenstaub.

Man MUSS nicht gleich zu irgendwelchen Farben greifen, die man per Pinsel oder Airbrush auftragen muss. Man MUSS auch nicht gleich jedes Farbpulver mit Klarlack fixieren... denn irgendwann hat man sich selber an den farblich behandelten Fahrzeugen "satt" gesehen... und kann diese auch wieder reinigen.

Vielleicht ist hier der Eindruck entstanden, das ich was gegen farbliche Umgestaltung von Fahrzeugen und Anlagen habe. Nein... dem ist nicht so. Wenn's gut gemacht ist... OK... aber die Meissten können nicht "gut"... die können nur "katastrophal"...

Ach, ja... noch was. Auch bei der Umgestaltung mit Pulverfarben sollten die Fahrzeuge fettfrei sein. Denn dann bekommt man sie auch leichter wieder sauber...

P.S.: Dass mit der echten Kohle und dem Kohlenstaub habe ich mal selber probiert... damals... so um 1977... sah recht gut aus. Wie ich aber schon weiter oben geschrieben hatte... wenn ich mal übertrieben hatte... Staubtuch, Wagon wieder sauber.

Fenek
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