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Dampflok Einsatzbestand des BW Pohlheim, Teil 2, April 2021

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Dampflok Einsatzbestand des BW Pohlheim, Teil 2, April 2021 - Seite 2 Empty Re: Dampflok Einsatzbestand des BW Pohlheim, Teil 2, April 2021

Beitrag von Andreas Pohl Fr 4 März 2022 - 13:21

Hallo Jörg,
Piko hat seine AC Loks mit einem normalen Decoder verkauft. Anschließend konnte man sich ein Soundmodul nachkaufen.
Muss sich wohl nicht wirklich durchgesetzt haben, die verkaufen auch Sound Vollausstattung. Bringt mehr Umsatz für die Hersteller.

Mir ist dies alles Wurst, habe meinen Bestand komplett, d. h. für jeden Zug habe ich eine Dampf- und Diesellok. Darüber hinaus noch Reserven im Lokschuppen für jede Traktionsart. Diese Lok war eine Gelegenheit und ich konnte eine etwas in die Jahre gekommene Lok ersetzen.

Freundliche Grüße

Andreas Very Happy
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Dampflok Einsatzbestand des BW Pohlheim, Teil 2, April 2021 - Seite 2 Empty Re: Dampflok Einsatzbestand des BW Pohlheim, Teil 2, April 2021

Beitrag von Analog-Fritze Sa 5 März 2022 - 2:44

Hallo Andreas,

Das, was ich so höre und lese, hauptsächlich auch bei YouTube, haben einige Modellbahner Schwierigkeiten mit den Decodern. Zumeist werden nur sie getauscht.
Die Qualität der Loks selbst wird fast nie bemängelt. Dem ist auch kaum so.
Oft sind es auch hohe Temeraturunterschiede, die den Decodern Probleme machen.
Das sind nun mal hochsensible Bauteile, und dem sollte man Rechnung tragen.

Bringt mehr Umsatz für die Hersteller.

Und das wird der Hauptgrund sein.
Denn die Antriebskomponenten selbst haben sich, seit den 70er Jahren kaum geändert.
Motoren, Getriebe und Kraftübertragungen mit Getrieben oder Kardanwellen - all das gab es schon früher.
Als einzigste wirklich neue Komponente kamen nur die Decoder hinzu.
Und daran will man nun verdienen. Jetzt, wo sich sehr viele Modellbahner den digitalem Betrieb verschrieben haben.
Ist auch irgendwie verständlich. Very Happy Very Happy Very Happy Very Happy

habe meinen Bestand komplett, d. h. für jeden Zug habe ich eine Dampf- und Diesellok. Darüber hinaus noch Reserven im Lokschuppen für jede Traktionsart.

Da sind wir beide in einer sehr glücklichen Lage, muß man sagen.
Mir geht es da ähnlich.
Ab jetzt gibt es nur noch eine äußerst kritische Auswahl, wenn eine Neuanschaffung ansteht. wink1 Prost wink1
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Beitrag von Andreas Pohl Sa 5 März 2022 - 6:32

Hallo Jörg,
habe auch die Videos auf YouTube gesehen. Diese zeigen persönliche Eindrücke und Erfahrungen. Somit viel Realität aber auch sehr viel Unsinn.
Beruflich habe ich 38 Jahre in einem sehr großen IT Konzern gearbeitet. Da bekommt man mit, dass es bei den Bauelementen verschiedene Qualitäten gibt. Man muss sich dies wie beim Kuchenbacken vorstellen. Ein Bäcker backt 50 Kuchen. Von diesen 50 Kuchen sind 20% super, 50% sind sehr gut und 25% sind gut und der Rest wird auch noch verkauft. Geschmacklich sind sie alle gleich, lediglich in der Optik unterscheiden sie sich. Ausgesondert wird nichts.
Bei der EDV gibt es Server, Business PC und Consumer PC. Die Server müssen 24x7 Tage fehlerfrei funktionieren, da werden die super Bauelemente i. d. R. verbaut. Solche Server kosten auch gutes Geld. In den Business PC verschwinden i. d. R. die sehr guten Bauelemente, kosten auch. Dann verschwinden die guten Bauelemente in den Consumer PC`s. Den Rest kann man zum Basteln kaufen. Eine gute Elektronik mit super Bauelementen lebt ewig. Wird i. d. R. ausgetauscht, weil veraltet. Damit diese Elektronik sehr lange leben kann wird sie mit konstanter Spannung und Temperatur betrieben. Empfindlich reagiert jede Elektronik auf Überspannungen und Kurzschluss. Man bekommt in der Elektronik also immer das was man bezahlt.
Übertragen auf die Modellbahnelektronik ist es so, es gibt hochpreisige Decoder, günstige Decoder und billige Decoder. Bei hochpreisigen Decoder wird die Qualität "sehr gut" bis "gut" verbaut. Aber es gibt auch günstige Decoder mit sehr guter Qualität, da liegt es an dem Eigenkostenanteil. Diese Decoder werden zusätzlich Spannungs- und Temperaturschwankungen auf der Modellbahn ausgesetzt. D. H. alle Decoder sind qualitativ sehr gut. Meine ältesten Decoder sind von 2003, beim Einbau habe ich mich und den Decoder geerdet um die Elektronik keiner statischen Entladung, also einer Überspannung meinerseits, auszusetzen. Temperaturschwankungen habe ich aus Sicht einer Elektronik nicht, weil sich meine Loks immer im gleichen Raum befinden und sich dort mit der unterschiedlichen Raumtemperatur klimatisieren können.
Im Betrieb vermeide ich es Loks längere Zeit unter Strom abzustellen, diese Loks kommen auf einen stromlosen Gleisabschnitt, weniger Betrieb längere Einsatzzeit. Beim Fahren entweicht die Hitze aus dem Lokgehäuse besser als beim stehen. Auch wenn bei mir eine Lok ein paar Stunden fährt, so ist sie auch nicht wärmer als eine, welche analog betrieben wird. Da Bauelemente für einen Temperaturbereich von -40 bis +40 Grad Celsius ausgelegt sind, ergeben sich da kaum Probleme. Berücksichtig man dies, dann sind Decoder gar nicht so empfindlich, wie ich es in den letzten 25 Jahren erlebt habe. Wo das Problem der gezeigten Decoder liegt, entzieht sich meiner Kenntnis, ich habe mehrere Märklin Sound Loks, welche ich neu erworben habe, die auch noch nach 15 Jahren Einsatz mit dem original Decoder auf meiner Anlage einwandfrei ihren Dienst verrichten. Auch mein Consumer PC hat nun schon 20 Jahre hinter sich. Allerdings kommt er nun langsam zum Ende seiner Einsatzzeit, da er den heutigen Softwaren nicht mehr entsprechen kann. Wie schon gesagt, Elektronik wird ausgesondert, weil sie veraltet ist.

Freundliche Grüße

Andreas Very Happy

PS: ich kaufe grundsätzlich keine gebrauchten Decoder, man weiß nie, welchen Bedingungen sie mal ausgesetzt waren und wie weit sie vor geschädigt sind. Meine gebrauchten Loks haben keine Decoder bzw. es werden die Decoder getauscht. Auch werden alle Kabelverbindungen mit Schrumpfschlauch gegen Kurzschluss gesichert. Da wo ich keinen Schrumpfschlauch einsetzen kann, kommt Gewebeisolierband zum Einsatz.
Andreas Pohl
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Beitrag von Analog-Fritze Sa 5 März 2022 - 14:58

Moin Andreas,

Ich bin ja jetzt nicht der Elektronik-Freak vorm Herrn, aber so ähnlich, wie Du sehe ich ich das auch.

So einige Loks mit Decodern und elektronischen Steuerungen habe ich auch, und bislang habe ich damit ebenfalls keinerlei Probleme.
Gut - ich benutze sie überwiegend im Analog-Betrieb, aber auch da muß der Decoder ja auch funktionieren, sonst läuft die ganze Lok ja nicht.
Einzigste Sicherung bei mir: Ich benutze, im Analog-Betrieb, die weißen Trafos, weil manche Decoder die höhere Umschaltspannung der alten, blauen Trafos nicht so gut vertragen.......sollen.
Ganz zu Anfang hatte ich die alten, blauen Trafos noch in Betrieb, da ist zwar nichts passiert, aber dann habe ich doch die weißen Trafos genommen.

Temperaturschwankungen habe ich aus Sicht einer Elektronik nicht, weil sich meine Loks immer im gleichen Raum befinden und sich dort mit der unterschiedlichen Raumtemperatur klimatisieren können.

Ja, das ist bei mir auch so. Klimatisiert ist der Raum zwar nicht, befindet sich aber im Wohnbereich.
Temperaturschwankungen von 5-6°C können auftreten, ja nachdem, obs nun im Sommer warm ist, oder im Winter kalt. Meist so zwischen 18°C und 22°C.
Damit habe ich noch nie Probleme gehabt. Einfach nur Zimmertemperatur. Alles gut.

Auch wenn bei mir eine Lok ein paar Stunden fährt, so ist sie auch nicht wärmer als eine, welche analog betrieben wird.

Nö, das sollte sie auch nicht. Warum auch?
Wenn die Decoder gut auf die Motoren und deren Strom und Spannungsaufnahme abgestimmt sind, was die allermeisten Decoder auch sind, sollte es dadurch nicht zu Problemen kommen.
Es sei denn, man verwendet einen Decoder, der für H0-Loks bestimmt ist in größeren Loks.
Spur 0, 1 oder gar LGB. Da könnte ich mir vorstellen, daß dann irgendwas überlastet.
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Beitrag von Andreas Pohl Sa 5 März 2022 - 18:11

Hallo Jörg,
das mit alten Trafos (220V) ist das Thema mit der Überspannung. Die Decoder arbeiten auch eine Zeit mit dieser Überspannung, aber auf Dauer reduziert sich die Lebensdauer der Elektronik drastisch. Es ist unerheblich, ob da nun Analog- oder Digitalspannung am Gleis liegt.
Auch ein Gewitter kann Ursache sein. Kennt man vom Fernseher der dann plötzlich nicht mehr funktioniert.
Kurzschluss wirkt sofort und setzt die Lebensdauer der Elektronik gleich auf null.
Auch Luftfeuchtigkeit kann ein Thema werden, da durch die Feuchtigkeit Kriechströme entstehen können die dann einen Kurzschluss verursachen, hat man gern bei Kelleranlagen oder anderen schlecht isolierten Räumen, die nicht richtig beheizt werden.
Das mit der perfekten Decoder-Abstimmung auf die Motoren ist heute nur noch bei den Werksdecodern so. Bei den Aufrüstdecoder der neuen Generationen gibt es eine Grundeinstellung, welche dann auf die jeweilige Lok per CV Programmierung angepasst werden muss. Es muss aber nicht unbedingt an dem Motor liegen, Getriebe und Gestänge können ebenfalls Ursache sein. Bei Dampfloks fasst man diese besonders gerne auf den Seiten an und drückt damit die Gestänge der Gegenkurbel zusammen, dass sie mit den Befestigungsschrauben der Kuppelstange kollidieren. Meistens blockiert dann das Gestänge.
Die Decoder haben manchmal einen black out und reagieren nicht richtig, da sollte man nicht gleich die Kabel abschneiden, sondern erst einmal ein reboot (zurücksetzen) des Decoders per CV 08 versuchen. I. d. R. läuft dann wider alles wie es soll.

Freundliche Grüße

Andreas Very Happy
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Beitrag von bahncaptain So 6 März 2022 - 8:41

Hallo Andreas,

ein sehr guter Beitrag. Du hast genau die auftretenden Fehlerursachen beschrieben. Bei Piko-Funktionsdecoder musste ich mehrmals den Decoder zurücksetzen. Ich werde auch die Uhlenbrock-Decoder durch ESU Lokpilot 5 ersetzen.

Freundliche Grüße

Gerhard Müller

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