Einbau des 60944 Hochleistungsmotor Nachrüstset

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Einbau des 60944 Hochleistungsmotor Nachrüstset

Beitrag von MKlueting am Fr 31 Aug 2012 - 9:58

Hallo liebe Modellbahner,

erstmal ein freundliches "Grüß Gott" aus dem Süden! Ich bin neu im Forum und gebe auch sofort zu warum: Ich habe Fragen und hoffe, dass der eine oder andere Spezialist eine Antwort darauf weiss.
Was nicht heißen soll, dass ich nicht vielleicht dem einen oder anderen ein paar Tipps zur alten Wechselstom-Welt parat hätte.

Also gleich mal zum Thema: Wir wollen gerne eine alte 44er mit dem neuen Nachrüstset 60944 bestücken. Der Original-Motor ist nicht mehr vorhanden. Die Lok soll danach nur auf den alten M-Gleisen mit Wechselstrom laufen. Trotz etwas Forschung ist es mit aber nicht gelungen, alle Informationen zu bekommen, was ich alles dafür benötige.
Wie schließe ich den Motor an? Die Lok hat zwar noch den alten Umschalter, aber der nützt mir ja nix ohne Feldspule. Ich nehme an, ich benötige also einen Decoder. Aber welchen? Es gibt ja sooo viele . . .


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Re: Einbau des 60944 Hochleistungsmotor Nachrüstset

Beitrag von Heinz-Dieter Papenberg am Fr 31 Aug 2012 - 10:02

Hallo,

erst einmnal herzlich Willkommen im Forum, leider kann ich Dir bei Deinem Problen nicht helfen, da ich nur ein Gußklumpen Fahrer bin, aber unser Old Märklinist wird Dir da bestimmt weiter helfen können.
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Re: Einbau des 60944 Hochleistungsmotor Nachrüstset

Beitrag von MKlueting am Fr 31 Aug 2012 - 10:13

Danke für die Begrüßung.
Dann hoffe ich, dass Old Märklinist mal Zeit für das Thema hat. Aber es hat Zeit. Die 44er wartet jetzt schon so viele Jahre drauf endlich wieder in den Dienst gestellt zu werden, da brauchts jetzt keine Hektik . . .
Gruß aus Rudelsdorf im Hohenloher Ländle.
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Re: Einbau des 60944 Hochleistungsmotor Nachrüstset

Beitrag von Old Märklinist am Fr 31 Aug 2012 - 22:40

Hallo zusammen,
auf jedenfall habe ich Zeit Laughing
erstmal auch von mir ein Herzliches Willkommen bei uns.
Zu Deiner 44er,was ist alles vorhanden und das beste Du machst mal ein Bild von der Lok ohne Gehäuse,nur das Fahrgestell.
Man muß nicht unbedingt auf HLA umbauen,mit einem Hamo -Magnet von ESU geht es einfacher.Es gibt auch von ESU als Umbausatz einen Hamo-Magneten mit Decoder und Einbaumaterial.
Da wäre das ESU Umbauset 1 mit dem Hamomagnet für den großen Scheibenkollektor (LFCM) und dem Lokpilot Decoder Nr.54610,als im Paket sind Decoder,Hamomagnet und Einbauteile.
Dann kann man auch bei der Fa.Tams den Hamomagnet Nr.70-04100 und den Decoder LD-G-32 DCC und Motorola Format kaufen.
Wie willst Du Fahren Analog oder Digital,hat die Lok Telex und Beleuchtung vorne und hinten,das muß alles bedacht werden wegen der Stärke des Decoders.
Also am besten ein Bild von der Lok ohne Gehäuse machen und schaun was an Teilen vorhanden ist.
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Re: Einbau des 60944 Hochleistungsmotor Nachrüstset

Beitrag von raily am Sa 8 Sep 2012 - 17:16

Moin die Herren,

erstmal herzlich willkommen hier bei uns M Klueting.

Old Märklinist schrieb:Da wäre das ESU Umbauset 1 mit dem Hamomagnet für den großen Scheibenkollektor (LFCM) und dem Lokpilot Decoder Nr.54610,als im Paket sind Decoder,Hamomagnet und Einbauteile

Das kan man generell nicht so sagen, wichtig ist auch wie alt das Modell ist, denn nicht alle haben den LFCM und bei einigen mit funktioniert dieser Umbau wegen der hohen Stromaufnahme nicht, da schaltet der Überlastschutz beim Decoder laufend ab. Generell davon betroffen sind einige Serien der BR 44 und der BR V200 /220 /1, ist aber allgemein bekannt. Da bräuchte man einen leistungsstäkeren Decoder oder gleich den HLA mir passendem.

Wie Edmund schon sagte, Fotos vom derzeitigen Innenleben, sowie Altersangebe wären sehr hilfreich.

Viele Grüße,
Dieter.
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Motor ist schon da

Beitrag von MKlueting am Di 11 Sep 2012 - 18:36

Tut mir leid, wenn ich ein paar Tage abwesend war, aber die Arbeit . . . Sad
Wir waren in einem kurzen Moment bevor der Tip vom Old Märklinist kam schon zu aktiv und hatten den HLA Motor kurzfristig über ebay gekauft. So sieht es aus, wenn er drin ist:









Jetzt ist also das Kind schon in den Brunnen gefallen, und wir
stehen vor der Frage: Welcher Decoder ist nun der Richtige? Ich gehe mal davon aus, dass wir mit dem Wechselstrom-Umschalter nichts mehr anfangen können.
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Re: Einbau des 60944 Hochleistungsmotor Nachrüstset

Beitrag von Old Märklinist am Di 11 Sep 2012 - 19:43

Hallo,
würde ich so nicht sagen,damit habt Ihr einen guten Motor gekauft.
Damit hat die Lok jetzt einen DC-Motor,den anzusteuern braucht man einen Decoder der das Multi-Protokoll kann,das heißt er kann sowohl im DCC-Format als auch das Märklin Motorola-Format.Den kann man mit allen Zentralen wie Märklin 6021,MS1+MS2,CS1+CS2,Tams Master Control,ESU und Uhlenbrock IB angesteuert werden,auch Analog kann mit diesen Decodern gefahren werden.
Ich selber benutze hauptsächlich Decoder von Tams und Rampino.
Die sind in einer guten Preisklasse zu haben,je nach dem wie man sie bestellt mit Kabeln oder ohne Kabeln oder mit Schnittstelle.
Den Tams kannst Du direkt bei www.tams-online.de bestellen,ich würde für die 44er einen Tams LD-G-33 nehmen,da der einen Überlastschutz besitzt und einen Gesamtstrom von 1500mA hat,die sechs Funktionsausgänge haben je 500mA.
Es ginge auch mit dem Tams LD-G-32 ,der hat die selben Gesamtstromwerte wie der LD-G-33 hat aber nur zwei Funktionsausgänge mit 300mA.wenn aber eine Telex mitbetrieben werden soll ist es besser einen stärkeren Funktionsausgang zu haben.
Über den Rampino Loco2 kann ich noch keine Ausagen machen da ich noch mit dem Decoder am testen bin.
Auf jeden muß der Fahrtrichtungsschalter ausgebaut werden und an dieser Stelle der Decoder mit einer Halterung dort befestigt werden.
Wenn noch Fragen sind ,immer hier Fragen wir werden so gut wir können versuchen zu helfen.
Noch ein Tip:beim Ausbau der Räder immer auf den Radabstand achten und das gleiche Maß für alle Achsen benutzen.
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Re: Einbau des 60944 Hochleistungsmotor Nachrüstset

Beitrag von raily am Di 11 Sep 2012 - 22:10

Moin MKluting,

das sehe ich auch so wie Edmund, der HLA-Motor ist hier die optimale Wahl.
Als Decoder sehe ich 2 akzeptable Möglichkeiten, entweder den teureren original mld von Märklin oder den günstigeren Lokpilot V4 M4 von ESU wenn ihr mfx fahrt, sonst geht es noch etwas günstiger mit dem LoPi V4 ohne mfx.
Der Vorteil gegenüber dem Tams ist u. a. die einfachere Programmierung. Für gewöhnlich reichen die Werkseinstellungen, bzw. die Empfehlungen im Waschzettel (Beschreibung) aus, ist etwas teurer als der Tams, aber dafür qualitativ auch einiges besser, wenn man den Expertenmeinungen glauben darf, denn ich selbst habe keine neueren Tams.

Viele Grüße,
Dieter.
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Re: Einbau des 60944 Hochleistungsmotor Nachrüstset

Beitrag von MKlueting am Mi 12 Sep 2012 - 12:12

Hallo Dieter und Edmund,
erstmal herzlichen Dank für den fachmännischen Rat. Damit kann ich jetzt weitermachen und sehe die gute alte Dame bald auf den Schienen fahren.
Noch zum Radabstand: Auch ein guter Tipp, das werde ich mal nachmessen. Auf dem einen Bild ist das Rad heruntergefallen, es hält nicht mehr. Ich hätte es jetzt mit Schraubensicherungslack angeklebt. Ist das eine gute Idee?
Herzlichen Gruß
Michael
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Re: Einbau des 60944 Hochleistungsmotor Nachrüstset

Beitrag von raily am Mi 12 Sep 2012 - 17:21

Moin MKlueting,

MKlueting schrieb: Ich hätte es jetzt mit Schraubensicherungslack angeklebt. Ist das eine gute Idee?

ich möchte es mal mit Radio Eriwan beantworten: Im Prinzip ja, aber ...

... dadurch unterbricht das Rad die Stromführung über die Schiene. Hier bei dem Modell ist es nicht tragisch, bei einem 5-Kuppler mit zusätzlicher Vorlaufachse sind noch genügend Räder zur Stromführung übrig, bei einer zwei- oder dreiachsigen Maschine sieht es schon anders aus, auch bei Drehgestellmodellen, da ja nur die 2 Achsen des nicht angetriebenen Drehgestells, das ja durch die Haftreifen fast komplett isoliert ist, die Hauptlast tragen.
In so einem Fall kann man auch eine kleine Kerbe in die Achse schlagen und dann das Rad darüber neu aufpressen.
Am besten eignet sich dazu ein passendes Werkzeug, aber notfalls geht's auch ohne, man muß nur 100%ig aufpassen das Rad exakt aufzusetzen, ansonsten leidet das Rollverhalten extrem.

Viele Grüße,
Dieter.
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Re: Einbau des 60944 Hochleistungsmotor Nachrüstset

Beitrag von roeby1959 am Mi 12 Sep 2012 - 23:26

In so einem Fall kann man auch eine kleine Kerbe in die Achse schlagen und dann das Rad darüber neu aufpressen

Hallo Dieter.
Hast du das schon einmal versucht mit der kerbe,traue den braten nicht.
Habe drei 800er 01 0 97 bei allen dreien ist ein rad locker und die haftreifen gehen immer fliegen.
Was hälst du von sekundenkleber.Oder gibts da noch etwas anderes.
Gruß: Robert Dampf
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Re: Einbau des 60944 Hochleistungsmotor Nachrüstset

Beitrag von raily am Mi 12 Sep 2012 - 23:38

Moin Robert,

roeby1959 schrieb:Hast du das schon einmal versucht mit der kerbe,traue den braten nicht.

selbst versuchen brauchte ich es bis jetzt noch nicht, außerdem fehlt mir auch noch das Aufpresswerkzeug, sonst bekommst du das Rad dann nicht exakt drauf. Die Info mit der Kerbe stammt von einem versierten Kollegen.
Kleben ist sicher eine Alternative und ggf. kann man die elektrische Verbindung mit Leitlack wieder herstellen, sieht halt nur nicht schön aus.

Viele Grüße,
Dieter.
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Re: Einbau des 60944 Hochleistungsmotor Nachrüstset

Beitrag von MKlueting am Do 13 Sep 2012 - 9:13

Hallo Dieter,
du hast mich nachdenklich gemacht. evtl. lass ich das doch mit dem Sicherungslack. Obwohl das Rad auch noch einen Haftreifen hat kann es vor allem in Kurven natürlich trotzdem auch mal ein gutes Stück der Stromverbindung mit übernehmen. Außerdem bin ich nicht mehr flexibel, wenn es einmal angeklebt ist bekomme ich es nur sehr mühsam ohne Schaden wieder runter.
Jetzt bin ich erstmal zwei Wochen weg, danach wird mit dem Neuaufbau begonnen.
Gruß von
Michael
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Re: Einbau des 60944 Hochleistungsmotor Nachrüstset

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