Eine nicht ganz leichte Entscheidung

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Eine nicht ganz leichte Entscheidung

Beitrag von juerje am Fr 31 Jul 2015 - 21:18

Hallo Spielbahnfreunde,

es gibt mal wieder etwas Neues zu berichten.
Ich habe mich nach langem Ringen dafür entschieden nur noch digital zu fahren.
Damit wird auch der Innenteil meiner Anlage geändert werden.
Alle M-Gleise fliegen raus und werden durch C ersetzt. Allerdings nicht mit dem gleichen Gleisbild.
Es werden etwas weniger Gleise werden und größere Radien eingesetzt.
Jetzt muss Märklin nur noch seine Ankündigung wahr machen und R3-Bogenweichen bringen. Dann steht dem Umbau fast nichts mehr im Wege.
Warum fast? Naja, es kostet halt auch ne Kleinigkeit und da habe ich in der letzten Zeit etwas Geld für Digitalisierungen ausgegeben.

Hier mal der erste Schwung an Loks die jetzt auf die MS 2 hören:



von links nach rechts:

3366 – BR 152 (ESU-Magnet und Lopi 4)
3329 – BR 191 (Umbausatz 60760)
3039 – BR E 10 (die hat ein neues Motordrehgestell, deshalb Trommelkollektor)
                          (ESU-Magnet und Lopi 4)
3056 – Krokodil (Umbausatz 60760)
3187 – Primex EP 2 (Scheibenkollektor und Lopi 4)
3153 – BR 120 (Umbausatz 60760)
3106 – BR 78 (Umbausatz 60760)

Meise bot Umbausets für Trommelkollektormotoren im 4er-Pack für 111,11€ an.
HLA und Decoder.
Gut, das der Dekoder jetzt nicht der Knaller ist dürfte bei dem Preis klar sein.
Macht aber nix. Für die ersten Gehversuche reichen mir die und wenn einer beim Umbau geschrottet wird, ist es nicht so tragisch.
Was soll ich sagen – nix habe ich geschrottet und es ging alles fast problemlos von der Hand.
Nicht alle haben den HLA bekommen.
Die E 10 und die 152 haben einen ESU-Magneten und einen Lopi 4 bekommen.
Der neue Motor der E 10 ist scheinbar eine Winzigkeit anders als die anderen, deshalb passt der HLA nicht und bei der 152 hätte ich fräsen müssen, weil der HLA-Magnet zu dick ist. Die EP 2 bekam auch einen Lopi 4.

Alles in Allem kann ich sagen, das es einfacher war als gedacht.
Wer sorgfältig arbeitet und nicht drauflos lötet macht auch nix kaputt.

Jetzt ist aber erstmal Schluss mit weiteren Digitalisierungen. Das kann ich immer noch machen, denn schliesslich warten noch ca. 25 analoge Fahrzeuge darauf, wobei ich nicht alle meine Analogen umbauen werde.

Noch 1 Bildchen von 2 meiner Lieblingsloks (ich mag sie einfach, die Stangenloks):

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Re: Eine nicht ganz leichte Entscheidung

Beitrag von Old Märklinist am Fr 31 Jul 2015 - 22:02

Hallo Jürgen,
Digital fahren macht mehr Spaß,aber man sollte es nicht zu übertreiben.
Man kann auch auf M-Gleis digital fahren,mußt nicht alles rausreisen.
In die 152 kommt das HLA-Set 60941 ist ein DCM Motor,da wird nichts abgeschliffen :shock
Warum wolltest Du was abschleifen?
Zu R3 Bogenweichen fürs C-Gleis,das wird eine lange Warterei,Märklin ist da nicht so schnell.
Wenn Du Hilfe brauchst einfach melden.
Viel Spaß beim weiteren umbauen Deiner Loks. Bilder
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Wegen Digital das M-Gleis raus???

Beitrag von Schaffnerroger am Sa 1 Aug 2015 - 7:48

Hallo, haaaaalllllllllllllllllllllllloooooooooooooooooooooooooooooooooo,

keiner zu Hause?

Jungs, nicht schon wieder diese falsche Info breittreten, BITTTE!
Ich fahre fast nur auf M-Gleis, und absolut nur DIGITAL, MM und DCC.
Tja und wo bleiben die Loks hängen? Richtig, auf dem K-Gleis.
Ich habe in einigen Bereichen schon das K-Gleis wieder gegen Blech getauscht.
Und vor längerer Zeit wurde alles C-Gleis weggetauscht gegen M-Gleis.
Und beim letzten MIST4 bekam ich eine große Kiste M-Gleis geschenkt.
Total verrostet.
Eine DKW wurde noch in der Nacht mit der Wurzelbürste vom groben Dreck befreit
und mit dem Schaber nur die Laufflächen abgezogen, noch einmal die Pukos gereinigt und eingebaut.
Läuft alles problemlos, seit heute morgen sogar digital geschaltet!

Also lasst bitte, bitte, bitte die komischen Gedanken das M-Gleis nix für Digital sei.
Wer lieber Plastikgleis fährt soll es doch zugeben, ist doch OK. Aber bitte nicht das M-Gleis schlechtmachen.

Schaffnerroger


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Re: Eine nicht ganz leichte Entscheidung

Beitrag von ruh-fi am Sa 1 Aug 2015 - 8:23

Hallo Jürgen,

na dann mal GRATULATION zum Sprung in die digitale Welt Wink
kennst dich ja eh schon gut damit aus - ist ja nix neues ..

@Roger
ich denke, hier will keiner das M-Gleis schlecht machen - Jürgen möchte einfach nur größere Radien verbauen und das gibt das M-gleis nunmal nicht her...ansonsten ist es uneingeschränkt auch für digital einsetzbar..


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Re: Eine nicht ganz leichte Entscheidung

Beitrag von juerje am Sa 1 Aug 2015 - 10:59

ruh-fi schrieb:Hallo Jürgen,

na dann mal GRATULATION zum Sprung in die digitale Welt  Wink
kennst dich ja eh schon gut damit aus - ist ja nix neues ..

@Roger
ich denke, hier will keiner das M-Gleis schlecht machen - Jürgen möchte einfach nur größere Radien verbauen und das gibt das M-gleis nunmal nicht her...ansonsten ist es uneingeschränkt auch für digital einsetzbar..



Hi Alex
@Roger

Du hast es erkannt mit dem M-Gleis.
Ich habe nirgendwo behauptet das man darauf nicht digital fahren kann, weshalb das auch nicht der Grund meiner Entscheidung ist,
zumal meine M-Gleise alle neuwertig sind.
Aber allein die Weichen mit den großen Laternen schränken den Fahrzeugeinsatz sehr ein und R1 will ich auch nicht mehr haben.
Bestimmt werde ich nicht in neues M-Gleismaterial investieren, um das abzustellen Wink
Vielmehr soll der Verkauf davon, einen Teil der C-Gleise finanzieren. Es ist viel davon vorhanden, seeehr viel.


@Edmund,

ich denke Du irrst mit dem 60941er Umbausatz.
Genau der ist in den von mir erworbenen Sets enthalten und da hat der Magnet einfach zuviele Eisenplatten
und ist damit zu dick für die Aussparung im Chassis.
Google-Suchergebnisse haben das bestätigt.

Was die Bogenweichen angeht bin jetzt einfach mal blauäugig, gutgläubig und vertraue auf Aussagen nachdem die im September kommen sollen.

Danke für dein Hilfeangebot Laughing
Es gibt da nämlich schon ein Problem wo ich lieber erstmal frage, als selber was rum zu probieren.
Betrifft die Einstellung der Lopi 4.
Die Loks beschleunigen nicht gleichmäßig, sondern ruckeln in bestimmten Fahrstufen im mittleren Bereich.
An welchen CVs muss ich da rumschrauben, um das abzustellen?
Langsamfahr- und endgeschwindigkeit passen soweit.


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Re: Eine nicht ganz leichte Entscheidung

Beitrag von ruh-fi am Sa 1 Aug 2015 - 11:51

Hallo Jürgen,

hier mal eine kleine Anleitung zur Selbsteinmessung des Decoders

steht auch im Handbuch auf Seite 47 des Decoders

die Firmware sollte aktualisiert sein....
dann wird die Lok auf ein Testgleis gestellt (2m Länge genügt, besser vor und hinter der Lok), dann wird CV 54=0 geschrieben...
danach wird die F1-Taste gedrückt....
Die Lok prescht nun los (in der Richtung, in der sie zuletzt fuhr!) und danach werden die CVs 52 bis 56 neu geschrieben.

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Re: Eine nicht ganz leichte Entscheidung

Beitrag von Old Märklinist am Sa 1 Aug 2015 - 12:03

Hallo Jürgen,
vielen dank für Dein Feedback. Laughing
Geht nicht gibts nicht,wird passend gemacht. Frech
Es gibt eine Methode,ein Blechstreifen vom Magnet herausziehen und genau den Abstand des Ankers ausmessen damit er nicht am Motorschild schleift oder am hinteren Lager.
Es kan auch sein das sich das Gehäuse verzogen hat,leicht nach innen.
Mit den ESU Decodern,halte Dich an Alex und Andreas,die sin die ESU Experten bei uns,ich habe hauptsächlich Tams,Rampinon und einige Märklin Pics und Deltas der letzen Ausführung.
Alex hat jetzt den ESU Programmer,könnte sehr nützlich sein beim nächsten Besuch,zum beispiel ein ESU Tag einlegen Wink
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Re: Eine nicht ganz leichte Entscheidung

Beitrag von ruh-fi am Sa 1 Aug 2015 - 12:20

Old Märklinist schrieb:
Alex hat jetzt den ESU Programmer,könnte sehr nützlich sein beim nächsten Besuch,zum beispiel ein ESU Tag einlegen Wink

...das könnte man machen - wäre kein Problem ( hab ja nun auch bereits meiner Ludmilla Sound eingehaucht und einige Parameter angepasst )

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Re: Eine nicht ganz leichte Entscheidung

Beitrag von juerje am Sa 1 Aug 2015 - 14:35

Old Märklinist schrieb:Hallo Jürgen,
vielen dank für Dein Feedback. Laughing
Geht nicht gibts nicht,wird passend gemacht. Frech
Es gibt eine Methode,ein Blechstreifen vom Magnet herausziehen und genau den Abstand des Ankers ausmessen damit er nicht am Motorschild schleift oder am hinteren Lager.
Es kan auch sein das sich das Gehäuse verzogen hat,leicht nach innen.
Mit den ESU Decodern,halte Dich an Alex und Andreas,die sin die ESU Experten bei uns,ich habe hauptsächlich Tams,Rampinon und einige Märklin Pics und Deltas der letzen Ausführung.
Alex hat jetzt den ESU Programmer,könnte sehr nützlich sein beim nächsten Besuch,zum beispiel ein ESU Tag einlegen Wink

Hallo Edmund,

so einfach bekommst Du die Blechstreifen nicht entfernt. Hab ich probiert.
Ausserdem passt dann das Ganze trotzdem nicht, weil das Motorschild ja näher am Magnet liegt und den Anker im freien Lauf behindert.
Mit Tricks kann man das sicherlich auch hinkriegen, aber der Umbau mit einfachem Permanentmagnet ist bedeutend einfacher.
Da werden dann halt der alte Anker und Motorschild verwendet.
Mit dem Gehäuse hat das übrigens garnichts zu tun Wink
Wer jetzt meint das die Lok mit 5-Poler aber besser fährt, der hat sich ziemlich getäuscht, denn die läuft ganz hervorragend mit dem herkömmlichen alten 3-Poler.
Deshalb werde ich auch nicht dieser 5-Polmanie verfallen, wie sie gern woanders propagierd wird.
Z.B. ist ein Umbau der 3072 V100 ohne Fräsarbeiten auch kaum möglich, weshalb ich da auf die gleiche Weise verfahren werde.
Die hat zwar nen Scheibenkollektor, aber das dürfte kaum eine Rolle spielen - bin ja kein Nietenzähler drunken

Was die Decoder betrifft werde ich mich dann an Alex und Andreas wenden.
Ist für die Zwei sicherlich eine Lapalie, was ich so möchte.
Danke trotzdem.


Zuletzt von juerje am Sa 1 Aug 2015 - 14:52 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Eine nicht ganz leichte Entscheidung

Beitrag von juerje am Sa 1 Aug 2015 - 14:43

ruh-fi schrieb:Hallo Jürgen,

hier mal eine kleine Anleitung zur Selbsteinmessung des Decoders

steht auch im Handbuch auf Seite 47 des Decoders

die Firmware sollte aktualisiert sein....
dann wird die Lok auf ein Testgleis gestellt (2m Länge genügt, besser vor und hinter der Lok), dann wird CV 54=0 geschrieben...
danach wird die F1-Taste gedrückt....
Die Lok prescht nun los (in der Richtung, in der sie zuletzt fuhr!) und danach werden die CVs 52 bis 56 neu geschrieben.


Hi Alex,

kommt mir irgendwie bekannt vor.
Hatte ich glaub ich beim Stummi schonmal so gelesen.
Aber dieses ganze Expertenkauderwelsch was da drumherum noch so geschrieben wird ist mir zu hoch.
Ich will das nicht studieren, sondern eine einfache Erklärung was/wozu die beiden CVs denn nun gut sind und wie sie das Laufverhalten beeinflussen.

Besser wär bestimmt ein kleiner Besuch bei Dir, wo Du doch jetzt profihaft ausgerüstet bist Laughing
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Re: Eine nicht ganz leichte Entscheidung

Beitrag von juerje am Sa 1 Aug 2015 - 14:56

Ach und eh ichs vergesse:
Hab für alle Fälle grad nen Alternativplan ohne R3 Bogenweichen gemacht.
Über ne Stunde hab ich gewintrackt bis es passte, aber es hat sich gelohnt.
Gefällt mir fast schon besser, ohne Bogenweichen und günstiger dürfte es auch werden, mit normalen Weichen. Hat dann halt mehr R2, was ich eigentlich, so weit es eben geht, verhindern wollte.
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Re: Eine nicht ganz leichte Entscheidung

Beitrag von ruh-fi am Sa 1 Aug 2015 - 16:25

juerje schrieb:
ruh-fi schrieb:Hallo Jürgen,

hier mal eine kleine Anleitung zur Selbsteinmessung des Decoders

steht auch im Handbuch auf Seite 47 des Decoders

die Firmware sollte aktualisiert sein....
dann wird die Lok auf ein Testgleis gestellt (2m Länge genügt, besser vor und hinter der Lok), dann wird CV 54=0 geschrieben...
danach wird die F1-Taste gedrückt....
Die Lok prescht nun los (in der Richtung, in der sie zuletzt fuhr!) und danach werden die CVs 52 bis 56 neu geschrieben.


Hi Alex,

kommt mir irgendwie bekannt vor.
Hatte ich glaub ich beim Stummi schonmal so gelesen.
Aber dieses ganze Expertenkauderwelsch was da drumherum noch so geschrieben wird ist mir zu hoch.
Ich will das nicht studieren, sondern eine einfache Erklärung was/wozu die beiden CVs denn nun gut sind und wie sie das Laufverhalten beeinflussen.

Besser wär bestimmt ein kleiner Besuch bei Dir, wo Du doch jetzt profihaft ausgerüstet bist Laughing

Hallo Jürgen,

..insgesamt sind es bis zu 5 CV-Einstellungen, die man durch ausprobieren einstellen müsste..
das kann je nach LOK / Motor usw. unterschiedlich sein..um einer Lok nach seinen Bedürfnissen die Fahreigenschaften einzustellen

CV 52 = (Lastregelung bei Langsamfahrt)
CV 53 = (Regelungsreferenzspannung des Motors, Maximalgeschwindigkeit)
CV 54 = (Stärke der Lastregelung)
CV 55 = (Trägheit bei Geschwindigkeitswechsel)
CV 56 = (Gleichlauf d.h. ruckartige Bewegungen minnimieren)

wenn man dies nun nicht machen möchte/kann, gibt ESU halt das Selbsteinmessen an den Decodern vor...
in den meisten Fällen kann man dadurch bereits eine merkliche Verbesserung feststellen...

bis jetzt hatte ich nur wenig an den CV´s meiner Lok´s einstellen müssen ( abgesehen von CV1 für die Adresse ) - meist war es die Anfahrts- und Bremsverzögerung..

es kann auch durchaus sein, das die Fahrstufen nicht übereinstimmen...

nehmen wir mal an, es wurden 14 Fahrstufen vorgegeben - aber die Befehle kommen z.B. mit 28 FS => dann kann es zu "Bocksprüngen wegen Fehlinterpretation von Decoder nach Zentrale" zwischen den einzelnen FS kommen...

zum Selbsteinmessen habe ich ja bereits was geschrieben - wichtig ist aber noch dabei ( hatte ich vergessen zu erwähnen ), das du das Einmessen "nicht" auf einem Rollenprüfstand machst, sonder auf einem Gleisstück..

Warum ?? weil das Lastverhalten auf einem Rollenprüfstand verfälscht wird ( weniger Reibung => Räder+Schleifer )

puhhh....nun habe ich dir mal eben kurz das geschrieben, was ich so von den ESU´s weiß... vielleicht hat ja unser Andreas noch etwas dazu beizutragen, da er ja schon länger als ich mit den ESU´s hantiert...

aber ein Besuch bei mir ginge natürlich auch Wink
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Re: Eine nicht ganz leichte Entscheidung

Beitrag von Old Märklinist am Sa 1 Aug 2015 - 19:11

Hallo Jürgen,
Habe in meinen alten Umbaulisten von Märklin nach geschaut die 3366 ist da nicht aufgeführt für den HLA-Umbau,sie wurde ja früher nur mit den 6080/6090 und den Deltadecodern digitalisiert.
Es gibt aber noch eine Möglichkeit die Lok mit dem HLA zu betreiben,wenn man das Trägergestell von den Nachfolge Modellen 33661+37661 sich besorgt und wechselt.
Das Trägergestell hat die Nr.206748,leider konnte beim Märklin Online Shop nicht die Explosionszeichnungen öffen ob es vorrätig ist,wahrscheinlich basteln die wieder an den Zeichnungen rum.
Der neue Träger ist schmaler als der alte,somit ist mehr Platz.
Bei der 3072 der ersten Generation nehmst Du am besten den Permamentmagnet,die Nachfolgen Modelle der 3072 können mit dem HLA bestückt werden ohne das gefräst werden muß.
Meine Lok sind auch mit Permamentmagnet und HLA umgerüstet worden,wo der HLA bei älteren Lok nicht paßt kommt der Permametmagnet rein,die Loks laufen auch gut mit den Permas.
Auch darauf achten das bei etlichen Loks das Motorschild um 180°montiert ist,so das die Bürsten nach unten zeigen.


Zuletzt von Old Märklinist am So 2 Aug 2015 - 10:10 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Eine nicht ganz leichte Entscheidung

Beitrag von Andreas Pohl am So 2 Aug 2015 - 8:42

Hallo Leute,
ich habe so etwas über sechzig Märklin Loks auf HLA und Sound bei mir umgebaut. Welcher Motor nun passt und welcher da nicht passt, habe ich dem folgenden Link entnommen:
http://www.schnug-modellbahn.de/Tipps/Motor.htm
Man muss aber genau lesen, der Kollege fräst auch einiges und kann dadurch z. T. die HLA Permanetmagneten einbauen!
Aber ich finde die Listen nach Loktyp und im folgenden nach den Bestellnummern super. Bei den Umbausatz liegt immer eine Beschreibung bei, aus der man genau entnehmen kann, in welche Loktype der entsprechende Motor ohne Fräsarbeiten problemlos eingebaut werden kann. Es gibt Loks bei denen ein Umbau auf HLA nicht möglich ist, da geht nur HAMO Polbügel und der alte 3Poler. Fahrleistungen sind nur beim Abbremsen und Anfahren in Bremsstrecken leicht schlechter. Allerdings habe ich solch einen HAMO Umbau nur bei den großen Scheibenkollektormotoren bisher vorgenommen, wie es sich bei den kleineren Motortypen verhält, entzieht sich meiner Kenntnis.

Zu dem Thema Metallgleise, es gibt kein Gleis, welches besser leitet und somit sich besonders gut für digital eignet, wie das Metallgleis. Zusätzlich sind die spitzen Radien aus der Mode gekommen. Aber es gibt noch das alte Modellgleis mit den 38xx/ 39xx Bestellnummern (teuer!). Da gibt es schlanke Weichen und R3. Günstiger ist das Gleis von VB, dies Gleis entspricht zu 100% dem Modellgleis in der Geometrie hat aber einen durchgehenden Mittelleiter und eine andere Farbgebung, wird in Frankreich ähnlich günstig wie das normale M-Gleis in Deutschland angeboten. Das Modellgleis ist auch so ausgebaut, wie heute das C-Gleis im schlanken Bereich. Es fehlen aber die Radien R4 und R5.

Wenn man mit C-Gleis begonnen hat, so sollte man nach und nach damit weiter machen und austauschen. Das C-Gleis leitet ähnlich gut, hat große Radien und man kann zwischen spitzen und schlanken Weichenwinkeln wählen. Die Schienenprofile sind so gestaltet, dass man auch mit vielen GS Achsen darauf fahren kann. Meine Piko Schnellzugwagen mit ihren 303mm Länge machen bei mir keine Probleme, lediglich die Bogenweichen sind nicht möglich, auch mit WS Achsen nicht! Fährt man AC Achsen so muss das Radsatzmaß auf 14,1mm angepasst werden. Ich würde grundsätzlich auf Bogenweisen verzichten, wenn ich es heute nochmal ändern könnte, würde ich meine letzten drei Bogenweichen im SHB 3 ausbauen und durch 24 Grad normalweichen ersetzen. Zu K-Gleis kann ich nichts sagen, hatte ich nie im Einsatz, nur M und C kenne ich. M-Gleis habe ich abgeschafft, wegen der kleinen Radien, Weichenwinkel, Schallentwicklung und der Farbgebung. Es gibt aber kein optimales Gleissystem, jedes Gleis hat seine Stärken und Schwächen. So muss jeder für sich entscheiden, wo er seine Schwerpunkte legt und dann das entsprechende Gleis wählen. Deshalb ist eine Diskussion über 3L Gleise kaum zu führen, weil jeder für sich Recht hat.  Dampf

Freundliche Grüße

Andreas Very Happy
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Andreas Pohl
Fahrdienstleiter
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Re: Eine nicht ganz leichte Entscheidung

Beitrag von Schaffnerroger am Mo 3 Aug 2015 - 19:10

Andreas Pohl schrieb:Hallo Leute,

schnipp...
Zu dem Thema Metallgleise, es gibt kein Gleis, welches besser leitet und somit sich besonders gut für digital eignet, wie das Metallgleis. Zusätzlich sind die spitzen Radien aus der Mode gekommen. Aber es gibt noch das alte Modellgleis mit den 38xx/ 39xx Bestellnummern (teuer!). Da gibt es schlanke Weichen und R3. Günstiger ist das Gleis von VB, dies Gleis entspricht zu 100% dem Modellgleis in der Geometrie hat aber einen durchgehenden Mittelleiter und eine andere Farbgebung, wird in Frankreich ähnlich günstig wie das normale M-Gleis in Deutschland angeboten. Das Modellgleis ist auch so ausgebaut, wie heute das C-Gleis im schlanken Bereich. Es fehlen aber die Radien R4 und R5.

Wenn man mit C-Gleis begonnen hat, so sollte man nach und nach damit weiter machen und austauschen. Das C-Gleis leitet ähnlich gut, hat große Radien und man kann zwischen spitzen und schlanken Weichenwinkeln wählen. Die Schienenprofile sind so gestaltet, dass man auch mit vielen GS Achsen darauf fahren kann. Meine Piko Schnellzugwagen mit ihren 303mm Länge machen bei mir keine Probleme, lediglich die Bogenweichen sind nicht möglich, auch mit WS Achsen nicht! Fährt man AC Achsen so muss das Radsatzmaß auf 14,1mm angepasst werden. Ich würde grundsätzlich auf Bogenweisen verzichten, wenn ich es heute nochmal ändern könnte, würde ich meine letzten drei Bogenweichen im SHB 3 ausbauen und durch 24 Grad normalweichen ersetzen. Zu K-Gleis kann ich nichts sagen, hatte ich nie im Einsatz, nur M und C kenne ich. M-Gleis habe ich abgeschafft, wegen der kleinen Radien, Weichenwinkel, Schallentwicklung und der Farbgebung. Es gibt aber kein optimales Gleissystem, jedes Gleis hat seine Stärken und Schwächen. So muss jeder für sich entscheiden, wo er seine Schwerpunkte legt und dann das entsprechende Gleis wählen. Deshalb ist eine Diskussion über 3L Gleise kaum zu führen, weil jeder für sich Recht hat.

....schnapp

Hallo Andreas, hallo Leute,

vor vielen Jahren gab es mal einen Umbaubericht für das C-Gleis. Damals gab es noch keine schlanken Weichen und da haben sich die Bastler selber
eine Weichenstraße gezaubert. Und genau dieser Trick geht auch mit M-Gleis, sogar noch einfacher.
Also, der abzweigende Ast wird direkt hinter dem Herzstück abgetrennt, somit hat die Weiche ca. 15 ° Abzweigwinkel.
Kurze Zwischen-Gerade oder direkt die nächste Weiche dran und gut ist.
Somit sind auch mit ordinärem Blechgleis schlanke Weichenstraßen möglich. Die Original Antriebe bleiben erhalten, aber da der Abzweigwinkel kleiner wird ecken die Wagen auch nicht mehr an. In den nächsten Monaten werde ich mal eine Weichenstraße derart umbauen.

Schaffnerroger


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Re: Eine nicht ganz leichte Entscheidung

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